Skitouren zu Winterbeginn

Gekommen um zu bleiben. Der Winter ist da.

Die Gemeinschaft der Wintersportler ist kaum noch zu bremsen. Das betrifft sowohl den Andrang in den Skigebieten als auch an den klassischen Skitourenbergen. Einzig das kalte und unwirtliche Wetter hat derzeit so machen vor zu kühnen Aktionen oberhalb der Waldgrenze abgehalten.

Je nach Wettermodell ist in den nächsten Tagen ein weiterer Neuschneezuwachs von wenigen cm bis zu einem Meter am Alpennordrand zu erwarten.

Scheinbar sind sich die Meteorologen uneins über die Zugbahnen der powderbringenden Tiefdruckgebiete.

http://www.powderguide.com/wetter/powderalarm/artikel/powderalarm-no-6-201415-nordstau.html

 Im Glarus und Alpstein sind es nach derzeitigem Stand 25 bis 40 cm und Richtung Arlberg steigt es dann auf 50 bis 70 cm an. Danach sollten es 35 bis 60 cm in Nordtirol sein und es bleibt so hoch bis zu den Kitzbühler Alpen. Im nördlichsten Nordstau, wohlgemerkt

http://www.alpenverein.com/portal/wetter/

 Bis Mittwochfrüh im Raum Nordtirol, Salzburg und den bayrischen Voralpen 10-30cm Neuschnee.

Einig sind sie sich jedoch darüber, dass es nach einem kurzen Temperaturanstieg zum Jahreswechsel abermals winterlich weitergehen soll.

Typisch für die Verhältnisse in den westlichen Ostalpen (Allgäu, Außerfern, Vorarlberg) hat Frau Holle die Vorberge westlich von Iller und Breitach, den Bregenzer Wald und das Kleinwalsertal besonders großzügig bedacht. In der Kombination mit den dort weit verbreiteten glatten Grasböden sind dort schon recht brauchbare Verhältnisse entstanden.

Auf der Hörnertour, zwei Tage nach dem Wintereinbruch

 

Gunzesrieder Tal, Kleinwalsertal, Damüls sind eben die besten Ziele für die ersten Schwünge zu Winterbeginn.

Wer´s nicht glaubt kann seine Ausrüstung ja auf steinigen Skitouren im Tannheimer Tal ruinieren. Das machen Jahr für Jahr genügend. Die Sportartikelhändler freuen sich darüber.

Auf einer Frühwintertour zum Ponten. Mit alten, eigentlich schon ausrangierten Skiern, kann man es wagen. Die Felsen – rundgeschliffen von zahlreichen Skikanten

 

Wenn sich das Wetter beruhigt hat und die Lawinengefahr etwas zurückgegangen ist, wird sich der Eine oder Andere auch über die Baumgrenze wagen wollen. Gut geeignet sind dafür die Berge um Baad/Kleinwalsertal. Auch das Hintersteiner Tal mit Bergen wie Schochen, Seekopf oder Schneck wäre dafür ideal, würde die logistisch aufwendige Anreise mit dem Linienbus nicht Manchen davon abhalten.

Werfen wir noch ein Blick ins Lechtal. Wie so oft hat der der Allgäuer Hauptkamm den meisten Schnee abgefangen und nur einen Rest hinüber gelassen. Wer nach dem ersten Schneefall dort unterwegs ist, sollte genau wissen was er tut und wo er es tut. Mehr noch als in den anderen Gebieten kommt es hier darauf an, was drunter liegt.Mit ein bisschen Glück könnte es auch dort bald für die ersten Schwünge rund um Berwang oder westlich von Kaisers reichen. Ansonsten: Warten wir den zweiten oder dritten Schneefall ab.

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