Klettern am Hohen Ifen – Wie der Naturschutz missbraucht wird

Klettern am Hohen Ifen

Wie der Naturschutz missbraucht wird

So manch einer hat sich schon kopfschüttelnd über den Sinn der seltsamen Regelungen und Verbote auf der Südseite des Hohen Ifens gefragt. Grundsätzlich halte ich kleinräumige, zeitlich begrenzte Lenkungen um ein wertvolles Biotop, ein Brut- oder Überwinterungsgebiet herum für sinnvoll, sofern diese tatsächlich dem Natur- und Artenschutz dienen. In Fällen wie am Ifen, wo der Naturschutz nur vorgeschoben wurde um Jagdinteressen zu schützen, die Jagd sogar den größten Störfaktor darstellt, darf man auch über zivilen Ungehorsam nachdenken. So lange in Vorarlberg solcher Unsinn im Namen des Naturschutz Bestand hat,  kann man Kampagnen von dort, die auch ins Allgäu importiert werden keinen Glauben schenken.

Es sollte die moralische Pflicht eines jeden aufrichtigen Bergsteigers sein, sich solchen Regelungen destruktiv gegenüber zu verhalten.

Nachstehend habe ich die Historie und aktuelle Fakten zu den Ifen Südwänden zusammengestellt, die eines der besten Sportklettergebiete der Alpen darstellen könnten.

Ich habe hier einige Informationen und Zitate zusammengetragen. Diese geben nicht zwangsläufig meine Meinung wieder, dienen aber zur Darstellung des Sachverhaltes und zur Aufklärung.

Grundsätzliche Informationen:

Zwei Länder und vier Gemeinden haben einen Anteil an dem eigenwillig geformten Bergstock im Südwesten der Allgäuer Alpen. Die Wände auf der Südseite könnten von der Felsstruktur her zu den besten Sportklettergebieten der Alpen zählen, wäre da nicht die völlig unsinnigen Einschränkungen. Die Südwände liegen Österreich (Vorarlberg), Anteil daran haben die Gemeinden Mittelberg (Kleinwalsertal) und Egg (Bregenzer Wald). Die Südabfahrt (im Titelbild links) durch die Lücke in der Südwand liegt ausserhalb des Sperrgebietes, jedoch ist der schöne, darunter liegende Hang gesperrt.

Aktuelle Regelung:

Die bestehenden Routen befinden sich innerhalb eines Wildschutzgebietes.
Im Bereich des Wildschutzgebietes gelten laut Verordnung der Bezirkshauptmannschaft (BH) Bregenz vom 10.04.1997 folgende Regelungen:

Sperrzeiten: 01.11. – 31.3. des Jahres

Betretungszeiten:
Monate: 4/5/6/9/10 von 10.00 h – 16.00 h
Monate: 7/8. von 10.00 h – 17.00 h

Klettertage sind: Mittwoch und Sonntag

Außerhalb der angegebenen Tagen und Zeiten ist das Klettern verboten. Das Bärenköpfl darf gar nicht beklettert werden. Das Hochplateau des Ifen darf nicht betreten werden.

Bisherige Entwicklung:

Zunächst einmal verweise ich auf Wolfi´s Chronik und divese Artikel in der alpinen Presse:

Ca. 1960 – 1975
Fünf verschiedene Erstbegehungen an den Ifen-Südwänden (Bereich So-Wand, große Verschneidung, rechts des Ausbruchs von ca.1995,…hauptsächlich durch die Gebrüder Heimhuber  aus Sonthofen)
1967
Erstbesteigung Torre Sarah ( Eugen Heimhuber + Gef.) und Torre Lodi (Lothar Lorenz und Dieter Nocker aus dem Kleinwalsertal)
1983 -1986
Vereinzelte Neutouren (hinter Torre Lodi und am Torre Sarah NW-Seite durch Martin Engler, Gerhard Weiß, Wolfgang Mayr, Wilfrid Dewald, u.a.
1987 – 1993
Erschließung der Südwand, der beiden Türme und des Bärenköpfles, zuerst mit Handbohrgerät, später mit der Akkubohrmaschine durch  H.Boneberger, W.Hofer, M. Littich, E.Meyer, W.Mayr, B.Pazzaglia, die Pepperfreaks, B.+U.Prause, M.Schwiersch, H.Wimmer und andere
28.11.1992
Ifen-Fete der Kletterer bei Baldo Pazzaglia in Westerhofen
21.7.1991.
Verordnung der B Bregenz auf Betreiben der Walser Jägerschaft, die am 10.8. in Kraft tritt und völlig überraschend kommt.(Betretungsverbot und damit Kletterverbot, 10 000ATS = 700€ Strafe)
3.12.1993
Erste Besprechung auf Anregung W.Hofer und W.Mayr in Bregenz (Larcher ÖAV, Lang BH-Bregenz, Schatz (Wildbiologe)
17.5.1994
Erster Infoabend des ÖAV in Hirschegg
31.8.1994
Begehung  mit den Wildbiologen Zeitler und Aste, Monika Pfeifer (Diplomantin) und W.Mayr (Vertreter der Kletterer)
24.11.1994
Infoabend im Walsertal (30 Personen)
2/1995
Vorstellung der Diplomarbeit „Tourismus im Lebensraum von Gemswild“ von M.Pfeifer
5.4.1995
Erste „Ifensitzung“ der Kletterer (ca.30TN) in der Jubi Hindelang mit Zeitler
13.6.1995
Infoabend des ÖAV in der Jubi /Vorstellung Studienergebnisse M.Pfeifer
24.7.1995
Zweite „Ifensitzung“ in der Jubi (23 TN)
12.10.1995.
Verordnung der BH Bregenz: April bis Oktober Mi. + So. Klettern erlaubt
16.1.1996.
Verordnung mit Erteilung der Ausnahmeregelung für Skirouten im Sperrgebiet (Ifersgunt-Abfahrt wieder erlaubt, nicht aber Ifen-Südabfahrt vom Gipfelplateau)
1 / 1996
ÖAV und W. Mayr entwerfen und erstellen Schautafeln dazu
21.5.1996.
Verordnung: Klettern Mi +So 10-16 h, Juli + August  bis 17 h erlaubt während 1.4. – 31.10. jeden Jahres, westliches Ende des Kletterbetriebs am Wandknick hinter dem Torre Sarah, Bärenköpfle tabu, Zustieg und Rückweg nur von der Mittelstation der Ifenbahn. Begründung der Mi./So.-Regelung: „Die Nachhaltigkeit der Störung für die Gemsen durch den Kletterbetrieb muss in der Störung des Wanderbetriebs (von der Bergbahn zum Gipfel und über das Plateau zur Ifersguntalp / Schwarzwasserhütte) aufgehen können“.
Ab 5/1996
Versuchskletterphase, Aufstellen von Schildern am Zugang und an der Wand6/1996Info in ALPIN über Skiroutenlösung „Konflikt (fast) gelöst“
7 / 1996
Antrag des ÖAV auf Veränderung der Verordnung des jagdlichen Sperrgebietes auf den Passus „1.3. -30.11. / an allen Tagen Klettern“
7 / 1996
Vorlage des Schlußberichtes des Wildbiologen Zeitler über seine Evaluation zum jagdlichen Sperrgebiet Ifen (1994-1996 unter Mitarbeit von L.Rotelli, M.Pfeifer, u.a.
28.10.1996
Infoabend über Zeitler-Studie in Hirschegg
1996
Eskalation der Situation durch Zeitler, nachdem ihn einige Bergführer  anlässlich einer Sitzung zur Verlegung der Mahdtal-Abfahrt u.a. nach der  sog. Kontrollgruppe, also dem fehlenden 3. Studienabschnitt fragen.
(Die Gemsenpopulation im Bereich der Ifen-Südwände wurde ein Jahr ohne Kletterbetrieb und ein Jahr mit der „Mittwoch-Sonntag Regelung“ evaluiert, nicht aber mit uneingeschränktem, selbstbestimmtem Klettern als Kontrollgruppe. Diese hatte schon M.Schwiersch bei der ersten Ifen-Sitzung in Hindelang kritisiert!)
11 /1996
Einmischung des Landschaftsschutzvereins Kleinwalsertal durch eher unsachlichen Brief von F.Triburt an BH Bregenz
5.3.1998
TV-Beitrag in Bergauf-bergab über Skitourenregelung am Ifen und Hehlekopf; Zeitler und Redaktion wollen nicht, dass Kletterproblematik im Beitrag auch thematisiert wird!
5 / 1998
Infokasten in ALPIN über gesamten Werdegang
6 / 1998
Längerer Artukel in ALPIN „Das verlorene Paradies“ von W.Mayr
1996-2000
Geringe Frequentierung des Klettergebietes, meist unter Einhaltung des Reglements
Ab 2000
Unregelmäßige Frequentierung der Routen, auch am Bärenköpfle, da die Verordnung jüngeren Kletterern nicht bekannt ist oder die Begründung nicht nachvollziehbar ist und damit auf keinerlei Akzeptanz stößt.
20.2.2002
Die 2001 aufgrund der Gigglstein–Gefährdung gegründete IG Klettern und Bergsport Allgäu veranstaltet einen Info-Abend zur „Ifen-Geschichte“ (Referent W.Mayr) mit dem Ziel, die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Quelle: Ifenchronik: Wie der Stand der Dinge liegt und wie es soweit gekommen ist, kann der Interessierte der Chronik entnehmen, die einer der Haupterschließer und engagierte Organisator bei Verhandlungen zur Wahrung der Kletterer- Interessen – der Mayr Wolfi aus Pfronten – zusammengestellt hat.

 

Zähe Verhandlungen unter Federführung des OeAV und eine von ihm
in Auftrag  gegebene  mehrjährige Studie eines Wildbiologen mit
diversen Erprobungsphasen sollten die untragbare Situation
verbessern


Zitat aus: Das verlorene Paradis, W. Mayr im Alpin

Sie haben auch gelernt, daß sich ein solches Sperrgebiet gut ins Gesamtkonzept des Kleinwalsertales einfügt: Harter, lauter Tourismus mit großem wirtschaftlichem Nutzen dort und Ruhezone hier, wo eben nichts zu holen ist. Zonen, wo auf die Einsicht und die Kooperation der Menschen gesetzt wird, gibt es zumindest im Kleinwalsertal bald nicht mehr.

Zitat aus: Das verlorene Paradis, W. Mayr im Alpin

 

Nun so negativ, wie in obigen Zitat (Das verlorene Paradis, W. Mayr im Alpin) wollte es die IG Klettern Allgäu nicht sehen. Zudem sind ja inzwischen einige Jahre ins Land gegangen und vielfach sind aus wilden, studentischen Biwakieren sportliche Mitvierziger mit dem nötigen Kleingeld geworden. Tirol  hat dies ja auch erkannt. So trafen sich Mitte 2015 Vertreter der IG Klettern mit dem Bürgermeister der Gemeinde Mittelberg um über die Situation dort oben zu sprechen und um eine Änderung der Klettertage auf Samstag und Sonntag zu erreichen. Ebenso ging es um den Austausch alter Haken, den die IG Klettern ehrenamtlich übernommen hätte.  Der Bürgermeister nahm sich dankenswerter Weise Zeit und tat das, was auch Sicht eines Bürgermeisters absolut richtig ist. Nämlich alle Interessengruppen befragen.

Einige Antworten möchte ich dem Leser nicht vorenthalten:

Schreiben des Jagdpaechters Ifen

Zitat daraus:

Eigentlich war schon damals – nach strenger Auslegung des wildbiologischen Gutachtens – in dem danach zu verordneten jagdlichen Sperrgebiet jedwede Kletterei zu unterbinden. Nur kam man damals auf Betreiben des heimischen Bergwacht- und -rettungskorps Kleinwalsertal dem Wunsch entgegen, im besagten Sperrgebiet Übungsmöglichkeiten zu erhalten, weshalb es zu dem dann festgelegten Kompromiß der zeitlich begrenzten Klettermöglichkeit an zwei Tagen kam. Und nota bene: Dies war ein Kompromiß ausschließlich zugunsten der heimischen, im Bergrettungskorps engagierten Kletterer, und keinesfalls zum Erhalt touristischer Attraktionen auch für auswärtige Kletterer.

Der Schlusssatz klingt fast ein bisschen xenophop und passt nicht zum Willkommensschild am Taleingang. Das wildbiologische Gutachten haben die Unterzeichner wohl kaum gelesen, sonst kämen sie zu einem anderen Ergebnis.

Schreiben Alpe Ifersgunten

Zitat daraus:

Da unsere Alpe vom Jagdpacht abhängig ist brauchen unsere Wiidtierc Rückzugsgebiete und Ruhezonen.

Jetzt liegt es endlich schriftlich vor, was der wahre Grund für die Sperrung ist. Die Jagdpacht. Im Umkehrschluss: Wenn die Alpe nicht von der Jagdpacht abhängig wäre, bräuchten die Wildtiere keine Ruhezonen.

Schreiben Jagdaufseher

Die derzeitige Nutzung an den 2 Wochentagen sehe ich als grenzwertigen Kompromiss. Wildtiere werden sich sehr schwer nach Wochentagen orientieren können. Somit sind Störungen an gleichen Wochentagen nicht immer dieselben, Wittemngseinflüsse u. andere Faktoren spielen hier sicherlich eine große Rolle.
Eine Ausweitung des Gebietes auf das „Bärenköpfle“ würde die Funktion des Sperrgebiets nach meinen Einschätzungen in Bezug auf die Größe in Frage stellen.
Ebenso die Freigabe vom Samstag, also an zwei aufeinanderfolgenden Tagen wird zu einer weiteren Ausreizung des Gebietes fuhren – Störungen in den Abend- u. Nachtstunden u. Biwakiemngen. Kontrolltätigkeiten müssten verstärkt werden, das Sperrgebiet würde in der Funktion deutlich geschwächt werden.
Da diese sportlichen Aktivitäten nach Recherchen Großteils von Auswärtigen ausgeübt werden, teure Investitionen anstehen, wäre jetzt die Zeit, die Rahmenbedingungen für das Sperrgebiet neu zu überdenken.

Zu den zitierten und auch weiteren Antworten: Manche Aussagen sind schlichtweg falsch, wohl auch in der Annahme gemacht, dass das Gutachten der Bergsteigerseite nicht vorliegt. Zudem sind einige Äußerungen gegenüber Bergsteigern, die im Bezug auf Klettern und Skitouren  bei entsprechenden Sitzungen oder auch schriftlich  gemacht wurden, für eine gastfreundliche Tourismusregion schlichtweg unangemessen.

Was steht nun im Gutachten

Der Wildbiologe Albin Zeitler aus Immenstadt erstellte im Auftrag des ÖAV eine Feldstudie über die Auswirkungen des Klettern am Hohen Ifen. Aus dieser Studie nachstehend ein paar Zitate:

Gutachten Seite 64 unten

Gutachten seite 64

Klingt doch ganz anders, ald die Begründungen der Jagdlobby. Was müsste man hier zum Schutz der Tiere logischerweise verbieten?

 

Gutachten Seite 68
Auch interessant. Aus naturfachlicher Abwägung müsste des Sperrgebiet wo anders liegen.

Das Bärenköpfle

Am Bärenköpfle gibt es ein paar Routen mit altem Hakenmaterial und großen Hakenabständen. Immer wieder wird  behauptet, dass dort das Klettern verboten wäre. Doch schauen wir uns den Lageplan der Wildruhezonen in Vorarlberg an.Bärenköpfle 2

Kartenausschnitt Wildruhezonen Bärenköpfle.2
Lageskizze Großansicht
Kartenausschnitt Wildruhezonen Bärenköpfle Kopie
Detailansicht Bärenköpfle: Gut zu erkennen, der Schatten, den der Felskamm wirft. Alle Seiten, liegen, wenn auch nur knapp, außerhalb der Wildruhezone. Klettern ist hier also ohne Einschränkung jederzeit möglich. Allerdings auch mit der Bitte um ruhiges Verhalten um die Gegenseite nicht unnötig zu provozieren.

Ausblick und Handlungsempfelungen

Kletterer aus dem Nahbereich (Einheimische im weiteren Sinne- bis zu einer Autostunde) sollten, geeignetes Wetter vorausgesetzt bevorzugt Sonntag und Mittwoch klettern. Wer an anderen Tagen klettert, wie es die Walser auch machen, der sollte sich dezent verhalten, nicht gerade mit sichtbarem Kletterzeug zum Parkplatz absteigen und sich für den Fall des „erwischt werden“ eine Story ausdenken. Natürlich hat man dann keine Papiere, Handys usw dabei. Man geht nicht direkt zum Auto, um eine Personalienfeststellung zu verunmöglichen.

Schon auf Grund des vorliegenden Schriftverkehrs und der Tatsache, dass der Ifen zum Natura 2000 Gebiet erklärt werden soll, glaube ich nicht, dass sich dort für den Bergsport etwas zum Positiven ändert. Eher schreit man nach noch mehr Lenkung und Verboten.  Aus den Reihen dieses Klientels kam auf einer Sitzung von „skibergsteigen umweltfreundlich“  in Riezlern der  Vorschlag, dass man „alles sperren sollte und dass man verunglückte Bergsteiger einfach liegen lassen sollte“. Es fehlt einfach an einer postiven Einstellung dem Bergsport gegenüber.

Bergsteiger aus weiter entfernten Gebieten und kletternde Urlauber weichen am besten in andere Gebiete aus. Wobei im Bereich mehrer  Autostunden kein Sportklettergebiet mit so einem Ambiete zu finden ist. Übernachten ist eh nicht gewünscht.

Alternativen mit ähnlichem Charakter.

Ceüse, Frankreich. Wirklich ebenbürtig!

Melchsee Frutt, Schweiz. Tolle Gebiet im vergleichbarem Fels (Helvetikum). Dazu auch viele leichte Touren und grandiose Landschaft. Ebenbürtig!

Ferienregion Imst: Hier wird von offizieller Seite viel für den Bergsport getan. Anstatt Verbotschilder, findet man hier markierte Zugänge, Bänke, Routenskizzen. Landschaftlich  kann die Region  nicht  ganz mithalten.

 

Andere Länder, andere Sitten

Während in Vorarlberg der Bergsteiger und Kletterermit  zahlreichen Verboten konfrontiert ist, wird der Bergsport in Tirol von öffentlicher Hand gefördert. Einheimische und Gäste profitieren in gleicher Weise davon. Das Allgäu liegt nicht nur geographisch in der Mitte zwischen beidem.

Sportland Tirol
Wenige Meter nach der Staatsgrenze steht dieses Schild. Der Klettersport ist fest in das touristische Gesamtkonzept integriert. Hier wird etwas getan, um dem sportlich aktivem Sommergast etwas zu bieten.
Klettergarten Walchenbach
Klettergarten Walchenbach bei Imst. Bänke, Routenskizzen und ein markierter Zugang schaffen ein freudliches Ambiente.
Klettergarten burschlwand
Übersichtstafel bei Zams. Im Allgäu und Vorarlberg undenkbar.

Ein neuer Klettergarten wird in Tirol eingeweiht. Siehe hier. Im Walsertal hätte man so etwas schon im Vorfeld empört zurückgewiesen, im Allgäu vielleicht missmutig geduldet sofern keine Auswärtigen zum Klettern kommen.

Fazit:

Schade: Die Übernahme einiger Ideen aus dem benachbarten Tirol würde der Region Allgäu/Kleinwalsertal sicher gut tun.  Ewinge Diskussionen über Sperrungen schaden dem Ansehen eher. Sie müssen allerdings geführt werden, so lange solche Regeln existieren und weitere Sperrungen  gefordert werden.

Links:

Respektiere Deine Grenzen

Führer:

Allgäu Rock, Gebro Verlag

 

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4 Kommentare zu “Klettern am Hohen Ifen – Wie der Naturschutz missbraucht wird”

  1. Ok – die Bewertung >> Ceuse „ebenbürtig“ nit Ifen mag leicht lokalpatriotische eingefärbt sein.
    Ergänzung zu anderen ähnlichen Gebieten:
    Äscher – Ebenalp
    da macht die Seilbahn Werbung mit Topo download – ob die Erschließung des neuen Nordsektors gesponsort wurde?
    Also auch bei den Eidgenossen eine andere Philosophie als im kleinen Walsertal

    http://www.ebenalp.ch/sommer/klettern

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  2. alles gut und treffend beschrieben, nur dass die Bergregion um Imst … „landschaftlich nicht ganz mithalten“ … kann, bezweifle ich sehr. Kaum eine Region ist sonniger und vielseitiger als die Imster Südseite – Sommer wie Winter. Weitblick inklusive, an dem es auch im übertragenen Sinne im Walsertal mangelt.

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    1. Hallo Wolfgang, meine Aussage zu Landschaft und Ambiente beziehen sich ausschließlich auf die Sportklettergebiete. Da kann weder Nassereith, noch der „Affenhimmel“ mithalten. Ansonsten hast du natürlich recht.

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