Anti- Tourismusmaßnahmen – Schaden wir Allgäuer uns selbst am Meisten?

Es war absehbar und doch hat die Tourismuslawine Ende Mai 2020 die Gemeinden im südlichen Allgäu unvorbereitet erwischt. Nachdem die coronabedingten Beschränkungen zum  Teil gelockert wurden, Bergtouren wieder zu den empfohlenen Beschäftigungen gehörten und die Grenzen zu den Nachbarländern noch geschlossen waren, erlebte das südliche Allgäu einen Touristenansturm, wie es ihn noch nie zuvor*1) gegeben hat.

Die Gemeinden haben auf die Situation vielfach hilflos, mit eher dümmlichen Kurzschlussaktionen reagiert, anstatt, wie bei Großveranstaltungen angemessen auf einen kurzfristigen Besucheransturm zu reagieren. Letztlich werden wir Allgäuer uns mit diesen Anti-Tourismus-Maßnahmen in erster Linie selber schaden. In zweifacher Hinsicht.

Die Themen Overtourism, Verkehr und wild campieren sind schon vor Corona regelmäßig hochgekocht. Die Coronakrise hat sich in Bezug auf die Entwicklungen in diesen Bereichen als Brandbeschleuniger erwiesen.

Ministerpräsident Markus Söder hat mit seinem Aufruf, Urlaub zu Hause, bzw. den Urlaub in Bayern zu verbringen, abermals bewiesen, dass es die Situation bzw. die touristische Aufnahmefähigkeit der Bayrischen Alpen nicht richtig einschätzen kann. Schon seine Empfehlung, den Skiurlaub in Bayern zu verbringen, als Reaktion auf einen Streit mit dem Tiroler Landeshauptmann in Verkehrsfragen, zeigt das Söder die Kapazitäten der Bayrischen Alpen nicht einschätzen kann.

https://www.faz.net/aktuell/politik/soeder-zur-corona-krise-man-kann-auch-in-bayern-urlaub-machen-16749654.html

Blick vom Grünten
Blick vom Grünten ins südliche Allgäu. Eigentlich braucht diese Landschaft keine Werbung. Gelassenheit und Gastfreundschaft in Krisenzeiten sollten reichen.

Damals konnte man die Empfehlung gut ignorieren. In den Pfingstferien 2020 waren jedoch die Grenzen geschlossen, so dass der Besucheransturm das südliche Allgäu erwartet, aber unvorbereitet traf.

Zu viele Menschen folgten, vermutlich auch mangels Alternative, Söders Empfelung zu Urlaub zu Hause, bzw. in Bayern. Anders als bei Großveranstaltungen haben sich die Kommunen nicht auf den Andrang vorbereitet.1IMG_3241

Viele Menschen reisten mit Campingbus und Zelt an. Allerdings durften die Campingplätze nur Wohnmobile aufnehmen, die über eine eigene Sanitäranlage verfügen. Somit standen die Leute, die teils weit angereist waren, ohne legale Unterkunft da.

Besonders im Ostallgäu und im Raum Oberstdorf war die einzige Reaktion, die Polizei loszuschicken und Strafzettel zu verteilen. Angesichts der Tatsache, dass es sich nur um ein vorübergehend ausuferndes Phänomen auf Grund geschlossener Grenze handelt, eine eher kurzsichtige Politik.

Ein Strafzettel als Andenken ans Allgäu

Einen Strafzettel als Andenken ans Allgäu. Gut, dass kann uns Allgäuern noch weitgehend wurscht sein. Aber vielleicht wäre doch der ein oder andere dabei gewesen, der bisher auf dem Weg nach Südtirol einfach achtlos vorbei gefahren ist und den wir als neuen und zahlenden Gast gewonnen hätten, wenn sich die Situation wieder normalisiert hätte.

Lokale Kurzschlussreaktionen

Schwerer wiegt die Entscheidung des Hindelanger Gemeinderates, die Parkgebühr in Hinterstein auf 10,–€ pro Tag zu erhöhen. Bis vor Kurzem waren dafür nur 2,50 € fällig, später waren es dann 4,–€. Hier hat ein stark ideologisch geprägter Gemeinderat seine Chance gewittert, angesichts des Chaos Ende Mai die gewählten Vertreter zu einer teuren, fremdenfeindlichen und unsozialen Entscheidung zu bewegen, die ohne Corona wohl nur wenig Chance auf Zustimmung gehabt hätte.

Hätte man nicht einfach, wie beim Viehscheid oder während des Weihnachtsmarktes die Viehweiden neben der Hornbahn kurzfristig zur Entspannung der Situation als Parkfläche zur Verfügung stellen können? Angesichts des trockenen Wetters, wäre das ohne Schäden möglich gewesen. Am Viehscheid regt sich auch niemand drüber auf, wenn da mal ein paar im Auto pennen und in die Wiese schiffen.

Schon vor einer Weile wurde auf dem Parkplatz am Ortsende ein Nachtparkverbot verhängt, dass vor allem die Übernachtungsgäste der Hütten trifft und somit auch die Hüttenwirte. Als Grund kann man wohl ein Kontra gegen den DAV Dachverband annehmen, der sich gegen das von der Gemeinde befürwortete Kraftwerk Älpele gestellt hatte.

Nun hat man so lange herumgerödelt um das Hintersteiner Tal unattraktiv zu machen, bis  sich kurz  nach Grenzöffnung  das Problem ins benachbarte Außerfern verlagert hat, was die Tiroler Zeitung gleich mit einer eskalierenden Lage beschreibt. Mit den Wildcamper kehren nun aber auch die potentiellen Gäste der heimischen Gastwirtschaften dem Tal den Rücken.

Parken Hinterstein 1
Vollständiger Bereicht in der Allgäuer Zeitung vom 5.Juni 2020. Teure Parkplätze und die Kreisstraße sperren. So wird man die Touristen schon los.

Etwas mehr Gelassenheit angesichts eines durch Corona verschärften Problems wäre hier und da angebracht.

Es ist zu erwarten, dass das Beispiel Hinterstein Schule macht und andere Gemeinden im südlichen Allgäu und im Außerfern nachziehen werden. Besonders dort, wo die Touristenlawine ab und zu lästig wird.

Wir Allgäuer schaden uns selbst am Meisten

Längerfristig schaden wir uns dadurch selbst am Meisten und zwar in zweifacher Hinsicht.

  1. Im Hintersteiner Tal trifft es vor allem die Gastronomie und die Hüttenwirte und andere Menschen die vom Berg- und Ausflugstourismus leben. Das wird sich rächen, wenn die Coronakrise vorbei ist, und die vollständige Reisefreiheit wieder hergestellt ist. Wer sich schon am Parkplatz abgezockt fühlt, der gibt auch nicht mehr so gerne Geld in einer Wirtschaft aus.
    Parken Hinterstein 3
    Ein Leserbrief von vielen. Aktuell wäre etwas weniger Andrang wünschenswert. Wenn aber die volle Reisefreiheit wieder hergestellt ist, wird sich diese Politik rächen.

     

  2. Das Beispiel Hinterstein wird Nachahmer finden. Für den Allgäuer, der mal den Heimatort verlässt, bedeutet es dann, dass er überall mit hohen Gebühren, Beschränkungen und Verboten konfrontiert wird. Fahren wir Einheimischen in eine Nachbargemeinde, sind wir plötzlich die ungeliebten Tagesausflügler und bezahlen beim Parken und in Freizeiteinrichtungen die höchsten Preise, während dem Übernachtungsgast alles weitreichende Privilegien genießt. Diese Politik führt zu Tourismusverdrossenheit und Fremdenfeindlichkeit.

Was hätte man besser machen können?

Problemstellung und Lösungen

Nach der Aufhebung eines Teil der Coronabeschränkungen bei gleichzeitig noch geschlossen Grenzen kam es zu einem massiven Touristenansturm, der durch sogenannte einheimische Touristen, also Allgäuer, die die Pfingstferien im Allgäu verbracht haben, noch verstärkt wurden. Gleichzeitig konnten Übernachtungsbetriebe und die Gastronomie auf Grund noch gültigen Beschränkungen dem Andrang nicht gerecht werden.

Lösungsansätze

  1. Parken: Wie bei Großveranstaltungen kurzfristig Ausweichparkplätze, ruhig gegen eine angemessene Gebühr zur Verfügung stellen. Gerade dann, wenn der ÖPNV noch eingeschränkt ist und manche Menschen Busse wegen der Infektionsgefahr bewusst meiden. Stattdessen hat man in Oberstdorf mit der Absperrung von legalen Parkmöglichkeiten in Wohngebieten und in Hinterstein mit drastischen Preiserhöhungen geantwortet. Fair, sozial gerecht wäre es gewesen, es bei den 2,50 € pro Tag zu belassen, die für das Tagesticket vor noch nicht all zu langer Zeit verlangt wurden. Allerdings ohne jede Ausnahme, auch nicht für bestimmte Gruppen von Gästen. Diese können nämlich mit ihrer Gästekarte den Linienbus kostenlos benutzen.  So etwas ist nichts weiter als eine ungleiche „Wir-gegen-die-Politik“ Eine derartige Bevorzugung, wie es sie auch wo anders gibt, fördert die Tourismusverdrossenheit in der Region und konterkariert die vorgeschobene Begründung der ökologischen Lenkung und der Verkehrsvermeidung.
    parken Hinterhornbach
    Auf der anderen Seite des Hochvogels kostet das Parken nur 2,–€ und man kann direkt zum Sockel des Berges fahren. Hinzu kommt nach das günstigere Benzin. Die angebliche Verkehrsvermeidung durch hohe Gebühren bewikrt das Gegenteil.

    Eschenlohe
    So wäre es auch gegangen. Der Landwirt hätte ruhig auch etwas verlangen können. Wichtig war, auf eine kurzfristig angespannte Situation flexibel zu reagieren. Vollständiger Bericht: https://www.merkur.de/lokales/garmisch-partenkirchen/eschenlohe-ort114531/corona-alpen-massentourismus-muenchen-ausflug-eschenlohe-autos-parkplaetze-bayern-entwicklung-13791991.html
  2. Verkehr: In Sachen Verkehr sind lokale Lösungen selten zielführend. Nicht das Parken ist zu billig, sondern der Treibstoff. Logisch – Ein Auto, dass parkt verursacht kein CO². So etwas löst man aber europäisch und nicht in einem allgäuer Gemeinderat. Die vom früheren oberallgäuer Landrat in Spiel gebrachte S-Bahn von Ulm nach Oberstdorf, oder das 100,–€ Jahresticket sind Beispiele für Lösungsansätze, die man gemeinsam mit allen allgäuer Gemeinden vorantreiben sollte. Inkl. kostenloser Parkplätzen an wichtigen Haltestellen. Denn Bus und Bahn holen die Fahrgäste nun mal nicht in jedem kleinen Dorf vor der Türe ab. Grundsätzlich ein Thema, dass einer überregionalen Zusammenarbeit bedarf, anstatt lokaler Kurzschlussreaktionen.                                                                 Zu einem schlüssigen ÖPNV-Angebot gehört auch, dass  man vom Parkplatz Säge  mit EINEM Bus  ohne Umsteigen bis zum Giebelhaus fahren kann. Also lasst die RVA bis zum Gieblehaus fahren, oder die Firma Wechs fährt ab Hindelang und bedient somit die gesamte Strecke.
  3. Campieren im Talbereich So lange die Campinplätze für fast alle Benutzer geschlossen waren, hätte man hier wirklich ein Auge zudrücken können und nur, allerdings mit Nachdruck, Vergehen wie Müll zurücklassen und Feuer machen ahnden sollen.
  4. Campieren im alpinen Bereich. Was in den Allgäuer Hochalpen erlaubt und verboten ist, habe ich bereits zusammen gestellt.   Bei der aktuellen Situation ist es logisch, dass die Leute kaum in einer Alpenvereinshütte übernachten wollen, selbst wenn mal einer der knappen Plätze frei wäre.  Angesicht des erhöhten Besucherandrangs bei gleichzeitig eingeschränkten Übernachtungsmöglichkeiten, sollte man drüber nachdenken, im Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen, legale Stellen für eine Zeltübernachtung auszuweisen, so wie man es von Korsika oder aus den US-Nationalparks kennt. Vorzugsweise in Hüttennähe, so dass die Wirtsleute vielleicht noch die eine oder andere Halbe Bier verkaufen können. Dazu braucht man geistig flexible Fachleute, die die entsprechenden Flächen kennzeichnen. Keine ideologisch verbohrten Verbotsschreier.
    Enzian ohne Blühte
    Was ist das? Ein stängelloser Einzian. 50 Wochen im Jahr sieht er so aus. Zwei Wochen blüht er. Niemand würde eine blühende Enzianwiese mit seinem Biwak beschädigen, aber wenn der Enzian nicht blüht, trampelt man ihn zusammen, weil ihn so kaum jemand kennt. Deshalb bräuchte man pragmatische Fachleute, die naturverträgliche Flächen zum Übernachten ausweisen

    Ein guter Ansatz zu diesem Thema kommt auch von den Jungen Liberalen: https://www.allgaeuhit.de/Oberallgaeu-Sonthofen-Attraktive-Mobilitaet-statt-Kameraueberwachung-im-Allgaeu-article10037990.html

 Chancen nicht genutzt.

Eine große Chance wäre es gewesen, den Allgäuern den Urlaub zu Hause schmackhaft zu machen, anstatt sie in den jeweiligen Nachbargemeinden als lästige Tagestouristen zu betrachten. Selbst wenn der Allgäuer nur das Auto benutzt, hält sich der Treibstoffverbrauch gegenüber einer Fernreise in Grenzen. Das wäre immerhin eine Nutzergruppe die schon da ist und nicht erst angeworben werden muss. Urlaubern aus weit entfernt liegenden Gebieten könnte man durchaus auch mal den Gedanken schmackhaft machen, in gewissen Zeiten, in ruhigere Gebiete der Alpen auszuweichen. Besonders dann, wenn die Gefahr besteht, dass sich Urlauber und „Einheimische Touristen“ gegenseitig auf die Füße treten.

Bei Urlaubern aus entfernteren Kreisen, die mangels legaler Unterkunftsmöglichkeiten, oder weil sie einfach Abstand halten möchten, irgendwo im Campingbus rumstehen hätte man durchaus ein Auge zudrücken können, so lange bis sämtliche Coronabeschränkungen aufgehoben sind.

Der Allgäuer darf gegenüber dem Übernachtungsgast mit Gästecard nicht benachteiligt werden. Auch außerhalb seiner Heimatgemeinde. Eine Benachteiligung führt zu Fremdenfeindlichkeit, die wir nicht wollen können, da wir zum einen selbst im Urlaub Touristen sind und viele von uns vom Tourismus leben.

Die Chance Wildcamper und Tagesausflügler zum Übernachtungsgast zu machen, wurde nicht mal angedacht. Selbiges könnte so gehen: https://freieberge.wordpress.com/2017/09/02/uebernachtungsprobleme-wir-brauchen-huetten-im-tal/

InteressanteVorschläge kommen auch von den Jungen Liberalen.  Allerdings spricht sich auch Kreisrat Käser für hohe Parkgebühren gemäß dem Grundsatz von Angebot und Nachfrage aus.  Dieser Schuß kann durchaus nach hinten losgehen, da sich nach der Grenzöffnung das Angebot erhöht hat und so mancher Gast spart, wenn er sich abgezockt fühlt, eher bei der Einkehr, anstatt auf seine Wunschtour zu verzichten.

6 Kommentare zu „Anti- Tourismusmaßnahmen – Schaden wir Allgäuer uns selbst am Meisten?“

  1. Hups, da nehme ich meine Ankündigung doch zurück auf Grund der Nichtsperre während der Corona Hochzeit das einkehren nach zu holen.

    Im Übrigen: in der Reschenregion/oberes Vinschgau ist es herrlich leer und die Berge sind auch schön (und höher)

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  2. Danke, trifft den Nagel auf den Kopf. Wir haben zwar hier keine Berge, dafür aber das Meer. Die Situation ist die gleiche, die Maßnahmen der Gemeinden sind genauso hilflos, willkürlich, ungerecht – vor allem aber meist wirkungslos. Der ein oder andere Gast wurde ganz sicher verprellt.

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  3. Ja, da sprichst du einige wahre und unangenehme Dinge an.

    Gut, der Ansturm zu Pfingsten war schon außergewöhnlich und situationsbedingt, nicht nur in Hindelang, sondern auch z.B. in Reichenbach, dort waren die Parkplätze auch schnell gefüllt und die Tagesausflügler haben in einer Art Gruppendynamik (einer fängt an, die anderen machen mit) recht wild geparkt. Dabei wäre es doch relativ einfach gewesen, wenn da die Gemeinde oder ein paar Landwirte schnell geschaltet und ein, zwei Felder zur Verfügung gestellt hätten. Tagesgebühr verlangen, fertig.

    Ja, die Camperinvasion… 😀 Das ist auch in anderen Regionen schon aufgefallen, Quer vom BR hatte dazu was:

    https://www.br.de/mediathek/video/invasion-der-wohnmobile-wie-viele-rollende-individualisten-vertraegt-bayern-av:5ef503e3b6b6f200139b96ce

    Die Tagesgebühr auf 10€ für die beiden Hintersteiner Parkplätze zu erhöhen ist schon happig. Und sozial ungerecht. Zudem, wie du schon geschrieben hast, haben die Gäste mit ihrer Gästekarte durchaus Vorteile, siehe hier:

    https://www.allgaeu-walser-card.com/parken/

    Und wo bleiben die Einheimischen? Man könnte meinen: „die sind ja eh schon da“. Ich vermute, andere Gemeinden werden vorerst noch etwas abwarten, wie sich das in Hindelang/Hinterstein entwickelt; ich kann mir aber gut vorstellen, dass die eine oder andere Gemeinde, allen voran Oberstdorf, früher oder später das Gleiche machen wird. Der Oberstdorfer Michael Finger von der ÖDP hat sich in der Richtung ja schon geäußert:

    https://www.all-in.de/oberstdorf/c-lokales/oberstdorffischen-bund-naturschutz-fordert-100-euro-parkgebuehr-fuer-tagesgaeste_a5043096

    Da fühlt man sich doch willkommen… vielleicht sind wir Einheimischen einfach nicht das richtige, zahlungsfähige Publikum? Ich hab in den letzten Wochen gut auf so mancher Hütte eingekehrt. Aber wenn „man“ es mir einfach verleiden will, dann… auch im Tannheimer Tal und im Lechtal gibts schöne Berge, schöne Touren und Einkehrmöglichkeiten.

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  4. Super Vorschläge, die S-Bahn aus Ulm lässt mich zwar gruseln aber wenn man heute mit der ersten Bahn fast 3 Stunden unterwegs ist und frühestens um 20 nach neun in O’dorf ist macht das absolut Sinn.

    Danke für den Artikel, man hofft, die Verantwortlichen sehen ein dass zumindest allen Bewohnern aus OA, Reutte und Tirol die Alpen zu vernünftigen Preisen zugänglich bleiben müssen.

    Andernfalls besteht die Gefahr dass die Akzeptanz ggü den (eh dummen) Touris in Feindseligkeiten umschlagen und gleiches noch mehr zwischen den Tälern einreisst, das Kleinwalstertal ist heute schon für Tagesgäste ungemütliches Terrain.

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  5. Danke! Gut auf den Punkt gebracht. Weiter so. Aber hattest du Hindelang nicht vor wenigen Wochen erst über den grünen Klee gelobt? Warum zeigt sich Hinterstein jetzt so besucherfeindlich? Ich werde vielleicht ein oder zwei mal im Jahr dort noch zum Schrecksee wandern, da er einfach wunderschön ist, aber auf eine Einkehr werde ich künftig verzichten. Im Lechtal ist es auch schön und nicht so ungastlich.

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  6. Ich war die letzten drei Wochen im Mercantour und Aostatal, Gastfreundlichkeit nicht zu vergleichen mit Allgäu oder Ausserfern!
    … und wer den Schrecksee als schönsten See der Alpen sieht war noch nie dort.
    Wenn ich als Ostallgäuer die Parkplatzgebühren, die Kilometer für ~15 Tagestouren und den Ärger zusammen rechne dann lohnt sich das meines Erachtens für drei Wochen auf jeden Fall.
    Ganz zu Schweigen vom Wetter, in den drei Wochen waren lediglich zwei Nächte nicht nicht wirklich geeignet für ein Biwak ohne Zelt.
    … und Biwakieren ist dort legal, auch in den Nationalparks (Zelt von 19:00 -09:00 Uhr).
    Keine Frage,ich bin weiterhin im Lechtal, weniger im Oberallgäu, aber wenn ich drei, vielleicht in Zukunft nur zwei Wochen Zeit habe dann bin ich ich wieder im Südwesten.

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