Neuer Kletterführer Lechtaler Alpen

 

Nach 12 Jahren erschien im Panico Verlag die lang ersehnte Neuauflage des Kletterführers Lechtal. Mit 504 Seiten und einem Gewicht von fast einem Kilo ein recht umfassendes Werk. Neu aufgenommen wurden einige Klettergärten im Lechtal, das Ganzjahresklettergebiet auf der Südseite des Tschirgant und einige alpine Neutouren. Wer in dieser, wohl vielfältigsten Gebirgsgruppe der Ostalpen die Hand an den Fels legen möchte, kommt an diesem umfassenden Werk nicht vorbei. Die Lechtaler Alpen sind bekannt für lange Wege, brüchigen Fels, Steilgras und Mergel. Der vorliegende Kletterführer hilft dabei, die Perlen im Geröll, die es immer wieder mal gibt zu finden.

 

Gebiet:

Die Lechtaler Alpen fallen durch ihre Vielfalt an diversen Sedimentgesteinen auf, die markant das Landschaftsbild prägen und jedem Tal, ja sogar jedem Berg einen unverwechselbaren Charakter verleihen. Nicht jeder Fels eignet sich zum Klettern und nicht jede Wand, die irgendwann einmal durchstiegen wurde hat das Potential für Wiederholungen. Die in diesem Führer vorgestellten Klettereien reichen von der kurzen, perfekt gesicherten und ganzjährig machbaren Sportklettertour bei Imst bis zur ernsten, spärlich gesicherten Abenteuerroute in den großen, schattigen Nordwänden an der Holzgauer Wetterspitze oder dem Heelzapfen. Die Gesteinsqualität ist so vielfältig, wie die Landschaft dieser Gebirgsgruppe.

 

Inhalt:

Zunächst mal fast alle bekannten Kletterrouten in den Lechtaler Alpen. Zudem die Klettergärten im Inntal zwischen Landeck und Imst, sowie die Kletterouten auf der Südseite von Tschirgant und Simmering. Ferner sind einige neue, bisher noch nicht veröffentliche Klettergärten im Lechtal mit aufgenommen. Ebenfalls neu mit aufgenommen sind jene Touren in den Allgäuer Alpen, die üblicherweise vom Lechtal aus unternommen werden, wie die Wolfebnerspitze und einige neue oder wiederentdeckte Touren am Strahlkopf oder der Urbeleskarspitze. Ferner enthält der Füher noch interessante Neutouren  an der Holzgauer Wetterspitze, der Fallenbacherspitze oder an der Elmer rotwand, die allesamt eher den extremeren Kletterer ansprechen dürften.

Einige neue, bisher nicht veröffetnliche Klettergärten im Lechtal wurden aufgenommen

Aufbau:

Der übliche, bewährte Aufbau der Panicokletterführer. Bestehend aus einer Charakterisierung des jeweiligen Gebietes mit Zustiegsbeschreibung und Topo.

Zu fast allen Felsen gibt es übersichtliche Wandfotos

Herausnehmbare Einzeltopos

Wie bei allen Panico-Kletterführern sind die Topos noch einmal als Loseblattsammlung beigefügt. Man braucht also weder den ganzen Führer mit auf die Tour schleppen, noch die Einzelseiten im Geschäft kopieren, um ein Einzelblatt für die Tour zu haben.

Qualität:

Man begreife einen solchen Führer immer als eine Art Stoffsammlung und als selbst lernendes System. Niemand schafft es, alle vorgestellten Touren innerhalb weniger Jahre zu Klettern.  So unterschiedlich, wie die Qualität der Quellen ist auch die Qualität der Bewertungen. Viele Touren wurden bereits in vorangegangenen Ausgaben veröffentlicht. Wenn solch eine Tour regelmäßig begangen wird, kann man den Schwierigkeitsgrad als bestätigt ansehen. Bei Neutouren gibt ein Topo die Bewertung und das Ernsthaftigkeitsempfinden der Erstbegeher wieder. Eine Bestätigung erfolgt erst durch Wiederholungen. Niemand gibt mutwillig eine falsche Bewertung an, wenn er eine Route dem Verlag mitteilt. Jedoch entspricht die Bewertung immer auch einem subjektivem Empfinden. Der Leser sollte sich also nicht scheuen, dem Verlag Fehler oder Verbesserungsvorschläge mitzuteilen.

Fazit:

Ein Muss für jeden, der zwischen Lech und Inn die Hand an den Fels legt.

https://www.panico.de/alpinkletterfuehrer-lechtaler-alpen.html

 

2 Kommentare zu „Neuer Kletterführer Lechtaler Alpen“

  1. hallo kristianrr,
    kostet der Führer auch Geld?, und wieviel.
    Wieviele Info und Kilom krieg ich für mein Geld?
    Buchbrefenzen ohne Preisangabe sind für mich für die Katz.

    mfg
    Hermann Reisach

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