Archiv der Kategorie: Skitour

Riedberger Horn Früher Heute Morgen

Bereits vor der Jahrtausendwende Jahren wurden im Umfeld des Riedberger Hornes zwei Wildschutzgebiete ausgewiesen und einige Schilder zur Lenkung der Skibergsteiger aufgestellt, um dort lebenden Rauhfußhühner ein ungestörtes Überwintern zu ermöglichen. Sowohl die schöne Ostmulden des Wannenkopfes als auch die direkte Nordabfahrt vom Wannenkopf zur Zunkleitenalpe waren noch frei. Im Zuge des Projektes „Skibergsteigen umweltfreundlich“ wurden ab 2008 rund um das Riedberger Horn zahlreiche sogenannte „Wild-Wald Schongebiete“ ausgewiesen.   Riedberger Horn Früher Heute Morgen weiterlesen

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Die perfekte Aufstiegsspur?

Die perfekte Aufstiegsspur ist das sicher nicht. Es stellt sich die Frage ab es diese überhaupt gibt. Ein Bergführer mit einer Anfängergruppe mag die vielen Spitzkehren monieren, die immer wieder zu Staus führen.

Dem Rennläufer mag sie zu flach und zu wenig zielgerichtet sein.

Dem alten Routinier mag sie vielleicht am besten gefallen.

Aufstiegsspur Buralpkopf

Eines ist sie auf jeden Fall. Sie ist angepasst. An kritische Verhältnisse und an die Natur. An diesem Tag galt in diesem Bereich Lawinenwarnstufe 4. Sie hält ausreichend Abstand zu der mit Triebschnee gefüllten Mulde zur rechten.

Auch an die Natur ist sie angepasst, da sie genügend Abstand zu der sonnigen, mit Bäumen und Büschen bewachsenen Hangkante zur rechten hält, dem Lebensraum von Rauhfußhühner.

Um Lawinenunfälle zu vermeiden und um die heimische Tierwelt zu schützen bedarf es keiner Airbacks und Lawinenapps und keiner grünen DAV- Schilder und keiner „nachhaltigen Besucherlenkungskonzepte“. Es bedarf auch nicht Monat für Monat seitenlange, ideologische Artikel in der Alpen-Prawda im Panorama

Es bedarf lediglich eines gesunden Menschenverstandes und ein an die aktuellen Bedingungen angepasstes Verhalten.

Noch etwas zur Spur: Sie ist nicht nachhaltig. Das soll sie auch nicht sein. Nach dem nächsten Schneefall gibt es andere Verhältnisse die eine andere Tourenauswahl und Spuranlage erfordern

Föhn und Westwind. Wohin bei Problemwetterlagen?

Jeder Skibergsteiger hat es schon mal erlebt. Im Föhnsturm knapp unterm Gipfel umgedreht, bei der Abfahrt mit Presspulver und Pappschnee gekämpft, an dünn überschneiten Steinen die Skier ruiniert, während ein Tal weiter von Windstille, Pulverschnee und stabiler Unterlage berichtet wird. Zufall? Pech? Eher nicht. Eher eine Frage der Tourenplanung. Meine Beobachtungen zeigen, dass selbst alten Hasen das Gespür für die lokalen Besonderheiten im Wettergeschehen fehlt. An was liegt es? Föhn und Westwind. Wohin bei Problemwetterlagen? weiterlesen

Südwinter sind Autofahrerwinter Resümee zum Winter 2013/14

Südwinter sind Autofahrerwinter“, zumindest wenn man als Skibergsteiger am Nordrand  der Alpen  wohnt. Doch zunächst mal von Anfang an. Bereits am 12. November konnte man bei oben guten unten ganz brauchbaren Verhältnissen von Mittelberg aus das Walmendiger Horn mit Ski besteigen und vor allem auch von oben abfahren. 30- 40 cm frischer Pulverschnee, das reicht wenn der Untergrund als Piste dient und entsprechend geglättet ist. Südwinter sind Autofahrerwinter Resümee zum Winter 2013/14 weiterlesen