Die perfekte Aufstiegsspur?

Die perfekte Aufstiegsspur ist das sicher nicht. Es stellt sich die Frage ab es diese überhaupt gibt. Ein Bergführer mit einer Anfängergruppe mag die vielen Spitzkehren monieren, die immer wieder zu Staus führen.

Dem Rennläufer mag sie zu flach und zu wenig zielgerichtet sein.

Dem alten Routinier mag sie vielleicht am besten gefallen.

Aufstiegsspur Buralpkopf

Eines ist sie auf jeden Fall. Sie ist angepasst. An kritische Verhältnisse und an die Natur. An diesem Tag galt in diesem Bereich Lawinenwarnstufe 4. Sie hält ausreichend Abstand zu der mit Triebschnee gefüllten Mulde zur rechten.

Auch an die Natur ist sie angepasst, da sie genügend Abstand zu der sonnigen, mit Bäumen und Büschen bewachsenen Hangkante zur rechten hält, dem Lebensraum von Rauhfußhühner.

Um Lawinenunfälle zu vermeiden und um die heimische Tierwelt zu schützen bedarf es keiner Airbacks und Lawinenapps und keiner grünen DAV- Schilder und keiner „nachhaltigen Besucherlenkungskonzepte“. Es bedarf auch nicht Monat für Monat seitenlange, ideologische Artikel in der Alpen-Prawda im Panorama

Es bedarf lediglich eines gesunden Menschenverstandes und ein an die aktuellen Bedingungen angepasstes Verhalten.

Noch etwas zur Spur: Sie ist nicht nachhaltig. Das soll sie auch nicht sein. Nach dem nächsten Schneefall gibt es andere Verhältnisse die eine andere Tourenauswahl und Spuranlage erfordern

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Föhn und Westwind. Wohin bei Problemwetterlagen?

Jeder Skibergsteiger hat es schon mal erlebt. Im Föhnsturm knapp unterm Gipfel umgedreht, bei der Abfahrt mit Presspulver und Pappschnee gekämpft, an dünn überschneiten Steinen die Skier ruiniert, während ein Tal weiter von Windstille, Pulverschnee und stabiler Unterlage berichtet wird. Zufall? Pech? Eher nicht. Eher eine Frage der Tourenplanung. Meine Beobachtungen zeigen, dass selbst alten Hasen das Gespür für die lokalen Besonderheiten im Wettergeschehen fehlt. An was liegt es? Föhn und Westwind. Wohin bei Problemwetterlagen? weiterlesen

Tourenbindung Diamir Vipec 12: Der Erste Eindruck

Lange Zeit konzentrierte sich Fritschi auf die Herstellung konventioneller Rahmenbindungen. Im vergangenen Winter 2013/14 betrat nun auch Fritschi den wachsenden Markt der „Pin-Bindungen“. Die Vorteile dieses Bindungstypus  liegen klar auf der Hand: Geringes Gewicht und damit Aufstiegskomfort. Tourenbindung Diamir Vipec 12: Der Erste Eindruck weiterlesen

Schneehöhen: Das Lechtal holt auf

Jeder Winter verläuft anders, doch bei längerfristigem Betrachten finden sich meist gewisse Häufungen und Regelmäßigkeiten.

Lassen wir mal die Entwicklung der Monate Oktober und November außen vor und beginnen unsere Betrachtung mit dem ersten dauerhaften Wintereinbruch.

Die Topographie der betrachteten Region (Allgäu, Außerfern, Bregenzer Wald) spielt bei der regelmäßig wiederkehrenden Schneeverteilung eine entscheidende Rolle. Die Ostalpen ragen östlich des Rheintals ein ganzes Stück weiter nach Norden hervor als die jenseits des Rheintals gelegenen Westalpen. Somit bremsen sie bei West oder Nordwestströmung regelmäßig auch die am Alpenrand entlang geschobenen Schnee- und Regenwolken aus. Diese beglücken dann im besonderen Maße den Bregenzer Wald und das westliche Oberallgäu. Schneehöhen: Das Lechtal holt auf weiterlesen

Hinterstein soll erstes deutsches „Bergsteigerdorf“ werden

Nach österreichischem Vorbild der „Bergsteigerdörfer“ möchte nun auch Hindelang mit seinem Ortsteil Hinterstein zum Bergsteigerdorf werden. Die Gemeinde Bad Hindelang hat sich nach einer Bürgerversammlung in Hinterstein beim DAV (Deutscher Alpenverein) um den Titel Bergsteigerdorf beworben. Es gelten die selben Kriterien, wie für österreichischen Bergsteigerdörfer.

Hinterstein soll erstes deutsches „Bergsteigerdorf“ werden weiterlesen

Biancograt gesperrt – ökologischer Irrsinn bei den Eidgenossen

Die Schweiz ist uns, was den ökologisch motivierten Irrsinn betrifft, manchmal einen ordentlichen Schritt voraus. Vielfach handelt es sich  bei den getroffenen Maßnahmen nicht um eine artenschutztechnische Notwendigkeit, sondern um eine Ausgleichmaßnahme, um von den Sünden eines harten und lauten Eventtourismus abzulenken. Biancograt gesperrt – ökologischer Irrsinn bei den Eidgenossen weiterlesen

50 + 50 = 60. Neuschneezuwachs bei Großschneefällen

Addiert man die Neuschneemengen der letzten drei Tage, so käme man im Allgäu auf einen Zuwachs von minimal 60 cm und maximal 130 cm.

Tatsächlich ergeben die beiden, in der jeweiligen Höhenlage repräsentativen, Messstationen des Bayerischen Lawinenwarndienstes nur einen Zuwachs von rund 30 cm am Hörmoos und rund 35 bis 40 cm am Fellhorn. 50 + 50 = 60. Neuschneezuwachs bei Großschneefällen weiterlesen

Skitouren zu Winterbeginn

Gekommen um zu bleiben. Der Winter ist da.

Die Gemeinschaft der Wintersportler ist kaum noch zu bremsen. Das betrifft sowohl den Andrang in den Skigebieten als auch an den klassischen Skitourenbergen. Einzig das kalte und unwirtliche Wetter hat derzeit so machen vor zu kühnen Aktionen oberhalb der Waldgrenze abgehalten. Skitouren zu Winterbeginn weiterlesen