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Dent de Herens – Einsamer 4000er

Der Dent d`Herens zählt zu den abgelegensten und selten besteigenen Viertausendern. Von der Schwierigkeit des Normalweges ist er  im mittleren Bereich anzusiedeln. Leichter als Matterhorn oder Weißhorn, schwieriger als Dom, Weißmies und Strahlhorn. Der Zustieg von Zermatt ist elend lang und unterhalb des Tiefmattenjochs schwierig und heikel. Zudem versteckt er sich hinter den ungleich prestigeträchtigeren Bergen wie Matterhorn, Monte Rosa und Dent Blanche.  Was von der Schweizer Seite über den Zustieg zu sagen ist (lang und aufwendig), das gilt von der italienischen Seite für die Anfahrt. So machen sich trotz seiner eleganten Gestalt nur wenige Bergsteiger daran, seine schmale Spitze erobern. Von Norden kommend, zählt das  wunderschön ursprüngliche Valpelline zu den Alpenregion mit der weitesten Anfahrt. Doch wer 4000er sammelt, muss irgend wann einmal dorthin. Dent de Herens – Einsamer 4000er weiterlesen

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Skitourentage im Valle di Cogne (AOSTA)

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Wer sich aus den Ostalpen auf den langen Weg in die Gran Paradiso Gruppe macht, hat meist deren höchsten Gipfel, den 4061 m hohen Gran Paradiso zum Ziel. Weitere bekannte Ziele findet man rund um das Rifugio Benevolo. Ein Gebiet das etwa mit den Sellrainer Bergen vergleich bar ist. Ansonsten wird die valdostanische Bergwelt  vom ostalpinen Bergsteiger mit Verachtung gestraft und auch bei den Italienern scheint deren Gipfelwelt abseits der genannten Ziele nicht besonders hoch im Kurs zu stehen. Doch gerade hier findet man die Perlen über dem Aostatal. Doch Vorsicht. Die Schartenübergänge sind oft heikel, die Hüttenzustiege steil und wenig skifreundlich und die Winterräume sind eng, kalt und nicht beheizbar. Leicht verdauliche Kost sieht anders aus. Skitourentage im Valle di Cogne (AOSTA) weiterlesen