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Schrecksee – das Ausnahmeverbrechen und der böse Wolf

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Ein Ausnahmeverbrechen ist eine Straftat, die so bedeutend ist, dass sie über Jahre hinweg immer wieder in den Medien präsent ist. Ein Mord, sofern er keinen muslimischen oder rechtsextremen Hintergrund hat, ist, gemessen an der Medienpräsenz kein Ausnahmeverbrechen. Die verbrannten Zaunpfähle am Schrecksee aber sehr wohl.

Dann war da in diesem Sommer noch ein Wolf, der zwischen zwei schlafenden Biwakieren einen Rucksack geklaut hat, um an die daran befindlichen Lebensmittel zu gelangen. Das sich ein Wolf so nahe an den Menschen annähert ist durchaus ungewöhnlich. Aber es zeigt, dass die Natur sich selbst, ohne Polizei, Schilder und Verbote gegen zu viel Biwakierer dort oben hilft. Schrecksee – das Ausnahmeverbrechen und der böse Wolf weiterlesen

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Neulich am Schrecksee: Medienhype und die Folgen

Der „schönste Bergsee der Alpen“ (lt. Bergwelten), oder das „Basiscamp für Umweltsünder“ (lt. Alpin) übt inzwischen eine magische Anziehungskraft auf die Menschen aus. Der Medienhype um das illegale Zelten sorgt für zusätzliche Publicity. Auch Bad Hindelang wirbt immer wieder mit Schreckseebilder. Also ein Ort, an dem man gewesen sein muss. So wie Neuschwanstein, Garmisch, Zermatt? Vielleicht nicht ganz. Auffällig ist jedoch, die Zunahme von Besuchern,  die keinen blassen Schimmer davon haben, dass sich dieses Schmuckstück im Hochgebirge befindet und nur zu Fuß zu erreichen ist. Besucher, die keinen blassen Schimmer von den Bergen  und deren Gefahren haben, die einfach mal drauf los spazieren und mehr oder weniger orientierungslos umherstapfen. Neulich am Schrecksee: Medienhype und die Folgen weiterlesen