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Alpentourismus in Coronazeiten

„Freie Berge“ hat sich schön öfters mit dem Thema Tourismus im Alpenraum auseinander gesetzt und dabei meist liberale Positionen nach dem Motto „leben und leben lassen“ vertreten und nach Lösungen ohne Verbote gesucht. Sei es das Transitproblem am Fernpass, zu viele Biwakierer in den Allgäuer Hochalpen, die Massen von Tourengehern in Baad, oder die allgemeine Frage, wie viel Tourismus unsere Region verträgt.

Auch wenn man selbst vom Bergtourismus im Alpenraum lebt, wurde es aber auch klar, dass es punktuell zu viel ist. Innerhalb von einer Woche vom Dichtestreß zum totalen Stillstand. Das bedeutet Millionen von Arbeitslosen und zerstörte Existenzen. Verlassene Dörfer drohen. Gibt es einen Ausweg?  Inzwischen geht punktuell wieder aufwärts. Wie könnte der Bergsteigertourismus in den Alpen in der nächsten Zeit aussehen? Wie sieht die Situation für Bergsteiger aus? Alpentourismus in Coronazeiten weiterlesen

Bergsteigen in der Coronakrise

Bergsteigen ist auf den ersten Blick nur eine Freizeitbeschäftigung, eine eher sinnsole und bisweilen gefährlich noch dazu. Also nicht systemrelevant. Für manche ist es Broterwerb, für manche auch ein Ehrenamt. Für mich treffen alle drei Gründe zu, wobei der Freizeitspaß überwiegt. Während der Coronakrise habe ich einen pragmatischen Umgang mit dem Virus gelebt, das heißt Abstand zu den Mitmenschen halten und Menschenansammlungen vermeiden. Ansonsten habe ich bisher versucht mich nicht von der Panikmache anstecken zu lassen und so weit Normalität zu leben, wie es die staatlichen Repressalien zugelassen haben. Auch beim Bergsteigen. Einige Beobachtungen auf meinen Touren in den letzten Wochen. Bergsteigen in der Coronakrise weiterlesen