Schlagwort-Archive: Hoher Ifen

Torkopf – ein Allgäuer Giftzwerg

Dem mehre Kilometer langen Wandabbruch der Oberen Gottesackerwände nördlich vorgelagert, fällt der Torkopf kaum auf. Seine Eigenständigkeit sticht nur ins Auge, wenn man sich von Osten aus dem Mahdtal oder von Westen, von Sibratsgäll aus nähert. Dieser kleine Gipfel fällt von seiner Form völlig aus dem üblichen Landschaftsbild des Ifengebietes heraus, in dem sonst Plateaus und langezogene Wandabbrüche charakteristisch ist. Vom Charakter her ähnelt der Torkopf stark anderen, geologisch dem Helvetikum zuzurechnenden Gipfel in den den Vorbergen der Westalpen, wie zum Beispiel dem Girenspitz im Alpsteinmassiv. Die kurze Bergtour eignet sich als Halbtagestour. Einfach und zu unterschätzen ist sie jedoch nicht. Torkopf – ein Allgäuer Giftzwerg weiterlesen

Werbeanzeigen

„Respektiere deine Grenzen“ im Allgäu

Sinnvoller Naturschutz oder Lügenkampagne aus Vorarlberg?

„Respektiere deine Grenzen“ im Allgäu weiterlesen

Winterende im Allgäu – Wo geht noch was?

Am Ende des Winters stellt sich oft die Frage: Wo geht noch was? Bis wie weit kann man noch runter fahren oder bis wohin kommt man schon trockenen Fußes. Nachstehend ein paar aktuelle Bilder aus dem Allgäu.

Riedberger
Riedberger Horn am 26.4.2015. Man konnte an diesem Tag noch vom Parkplatz aus mit Skiern losgehen. Wer noch unkompliziert etwas Schnee sucht ist hier richtig. Auf der anderen Seite steht der Besler. Auch dessen Nordseite ist noch überwiegend schneebedeckt. Als Skitour jedoch nicht mehr lohnend
auenhütte ifen
29.4.2015. Der Olympiahang am Ifen. 100 Höhenmeter zu Fuß, dann reichlich Schnee

IMG_5197 IMG111112_5193

29.4.2015. Es gibt sogar noch etwas Pulver am Ifen. Allerdings mit leichtem Deckel.

I2222MG_5195
Morgenstimmung am Ifen
Allgäuer Hauptkamm
30.04.2015 Von Norden schauen die Berge noch recht weiß aus.

444444444444444Bacher Loch 24.4.2015

Landschaftlich genial, aber als Skitour nicht mehr lohnend. Das Bacher Loch

Himmelschrofengrat
24.4. 2015. Der Wildengundkopf bot noch eine genussvolle Abfahrt.
Wildengundkopf
Steiler als er von unten aussieht. Der Wildengundkopf
Trettach
24.4.2015. Die Trettach! Na ja, ginge schon, aber vielleicht doch besser auf den Sommer warten
Wildenfeldscharte
Wildenfeldscharte aus dem Oytal dürfte ab Käseralp noch ein, zwei Wochen gehen
Grosser Wilder
Die klassische Frühjahrsskitour im Allgäu schlechthin. Der Große Wilde über die Gamswanne. Er sollte sich noch zwei bis drei Wochen lohnen. Aber Achtung. Die Tour wird gerne unterschätzt. Bei hartem Schnee können Steigeisen nicht schaden.
Linkerskopf
Der Linkerskopf. Die Königstour im Allgäu. Aber nur wenn wirklich alles passt und das ist leider selten der Fall. Es sollte im Frühjahr gut durchgefroren haben. Dann aber ist zu beachten, dass der Linkerskopf ein ausgesprochener „Spätauffirner“ ist. Also vor 12 Uhr wird man selten Firn haben. Wenns nicht passt, lieber verschieben und abwarten.

 

Kratzer
Kratzerfeld mit Rippen (kein aktuelles Bild)

 

Zeigt der Kratzer seine Rippen, lass dich mit den Ski nicht blicken. Diese Weisheit besagt, wenn man dann wirklich ans Wandern, Klettern oder Radeln denken sollte.  Auf diesem, nicht aktuellen Bild zeigt er deutlich seine Rippen im Kratzerfeld.  Derzeit ist das Kratzerfeld noch makellos weiß. Da man den Kratzer fast vom ganzen Allgäu aus sieht, ist das ein guter Indikator, wie es mit der Schneelage im Gebirge aussieht.

 

 

An Tagen wie diesen

 

An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit; erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht.

Die genialen Verhältnisse ab Mitte Februar entschädigen für den verspäteten und zaghaften  Winterbeginn.

Nach Belieben Pulver und Firn bei meist recht sicheren Lawinenverhältnissen.

Das alles vor der Haustüre. In machen Wintern sind Fahrten in die Zentral oder Südalpen eher übrig. An Tagen wie diesen weiterlesen