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Differenzen bei der Lawinenbeurteilung

Ein Fallbespiel von Anfang Dezember 2019 soll aufzeigen, wie sehr es notwendig ist, dass die unterschiedlichen Warndienste ihre Beurteilungen mit einander abstimmen und die Warnregionen flexibel nach der Natur und nicht nach politischen Grenzen einrichten. Bei einer angedachten Tour vom Hochtannbergpass über das Walser Geißhorn hinab ins Rappenalptal und zurück über das Salzbüheljoch nach Lechleiten, betrachten wir die drei lokalen Lageberichte von Bayern, Tirol und Vorarlberg. Oft kommen die Warner zu einer gleichen oder ähnlichen Einschätzung der Situation, manchmal ist die Einschätzung aber auch völlig entgegengesetzt, was zu vermeiden gewesen wäre, wenn man sich abgestimmt hätte. Differenzen bei der Lawinenbeurteilung weiterlesen

Kleinräumige Gefahrenstellen

Bekannter Weise erfassen die meisten Leser des Lawinenlageberichtes nur die Gefahrenstufe. Die wichtigsten  Informationen im Text werden häufig ausgeblendet und überlesen. Was aber, wenn bei im Groben sicheren Verhältnissen, sich kleine lokale Gefahrenstellen erhalten haben? Die Gefahrenstufe betrachtet eine ganze Region z.B. Allgäu, Außerfern, Oberengadin). Weil  es nur wenige Gefahrenstellen gibt, wird dann meist Stufe 2 oder gar 1 vergeben. Da kann man doch alles fahren??! Wirklich??? Kleinräumige Gefahrenstellen weiterlesen