Schlagwort-Archive: Naturpark Nagelfluhkette

Mountainbiken im Oberallgäu

Geländebedingt könnte das südliche Allgäu ein Paradies für Mountainbiker sein. Zwischen dem schroffen Allgäuer Hochalpen und den voralpinen Hügeln erstrecken sich die Vorberge, die mit einem dichten Netz von Forststraßen und Wegen unterschiedlicher Steilheit und Breite durchzogen sind. Ein Paradies für Mountainbiker, wären da nicht undurchsichtige, kaum nachvollziehbare gesetzliche Regelungen. Jahrelang ging alles gut. Die verstaubten Regelungen lagen unbeachtet in den Schubladen. In vergangen Sommer kam es im Naturpark Nagelfluhkette vermehrt zu Konflikten. Die eigentlich seit 1992 bestehenden Verbote, von denen kaum jemand wusste und die folglich nie beachtet wurden, waren plötzlich wieder aktuell. Da es für den Freizeitsportler ohne aufwendige Recherche unmöglich ist, zu erkennen, wo nun ein Verbot gilt und wo nicht. Eine Kennzeichnung, die nur mit einem unschönen Schilderwald zu bewerkstelligen wäre, unterblieben ist und auch Kontrollen angekündigt wurden, stellt sich die Frage, ob das Allgäu für den sportlich aktiven Gast eine geeignete Urlaubsregion ist und wie die Einheimischen damit umgehen sollen. Mountainbiken im Oberallgäu weiterlesen

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Rauhfußhühner- Gar nicht so selten

Seit Jahren kommt keine Ausgabe der Alpen-Prawda des Panoramas heraus, in der nicht in irgend einer Form die Bedrohung der Rauhfußhühner durch den bergsteigenden Menschen thematisiert wird. Ohne Frage, diese Bedrohung gibt es. Doch ist diese punktuelle Bedrohung so markant, dass dadurch die Bestände dieser Gattung gefährdet wäre? Kein Führerautor kommt an dem Thema vorbei. Politkorrekt wird es in der Einleitung eines jeden Werkes heruntergebetet, wie die Jungfräulichkeit Marias in der katholischen Sonntagsmesse. Das von Aussterben bedrohte Huhn ist längst ein Faktum geworden, dass nicht in Frage gestellt werden darf. Und wir Bergsteiger sind daran schuld! Wirklich? Rauhfußhühner- Gar nicht so selten weiterlesen

Riedberger Horn Früher Heute Morgen

Bereits vor der Jahrtausendwende Jahren wurden im Umfeld des Riedberger Hornes zwei Wildschutzgebiete ausgewiesen und einige Schilder zur Lenkung der Skibergsteiger aufgestellt, um dort lebenden Rauhfußhühner ein ungestörtes Überwintern zu ermöglichen. Sowohl die schöne Ostmulden des Wannenkopfes als auch die direkte Nordabfahrt vom Wannenkopf zur Zunkleitenalpe waren noch frei. Im Zuge des Projektes „Skibergsteigen umweltfreundlich“ wurden ab 2008 rund um das Riedberger Horn zahlreiche sogenannte „Wild-Wald Schongebiete“ ausgewiesen.   Riedberger Horn Früher Heute Morgen weiterlesen