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Riedberger Horn- Ende gut- Alles gut? Leider Nein!

Ganz im Gegensatz zu seinen bisherigen Stellungnahmen hat der bayerische Ministerpräsident Markus Süden der umstrittenen Skiverbindung zwischen Balderschwang und Grasgehren eine Absage erteilt.

Auf den ersten Blick hätte es nicht besser laufen können. Die auf die geplante Erschließung unvermeidlich folgende Diskussion um Ausgleichsflächen, Sperrgebiete und Besucherlenkung ist die Grundlage entzogen und das Projekt ist nicht an einer Klage eines Bergsteigerverbandes gescheitert. Wir sind also im Auge der Einheimischen vor Ort nicht die Bösen, die überall hin wollen und gegen alles sind.

Bei genauerer Betrachtung bleibt mehr als ein bitterer Nachgeschmack und einige Fragezeichen. Riedberger Horn- Ende gut- Alles gut? Leider Nein! weiterlesen

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Bergsteiger zwischen Naturschutz und Kommerz am Beispiel Riedberger Horn

Es soll nicht Thema dieses Artikels sein, die schon vielfach vorgetragen Argumente für und gegen die Skigebietsverbindung Balderschwang-Grasgehren vorzutragen. Vielmehr möchte ich am Beispiel Riedberger Horn  aufzeigen, wie das eigenständige, individuelle Bergsteigen zwischen Kommerz und Naturschutz zerrieben wird. Die eine Seite erschließt den Berg, die andere fordert dafür Ausgleichsflächen.  Genau diese Forderung nach Ausgleichsflächen säht Zwietracht zwischen der Bergsteigerseite und den Einheimischen rund um Balderschwang, weil sie dazu zwingt, dagegen zu sein. Bergsteiger zwischen Naturschutz und Kommerz am Beispiel Riedberger Horn weiterlesen