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Schneehöhenverteilung im Allgäu. Der Frühling kommt nicht zur selben Zeit

Dem aufmerksamen Besucher der Allgäuer Alpen ist es vielleicht schon aufgefallen, dass die Schneedecke in den Allgäuer Alpen häufig sehr ungleichmäßig verteilt ist. Das liegt nicht nur an Höhe und Exposition sondern auch an anderen Faktoren. So lag auf 1.000 m im Hintersteiner Tal Anfang März fast ein Meter Schnee, während in selber Höhe und Exposition am Grünten bereits das Gras zu spießen begann. Ein Phänomen, dass häufig zu beobachten ist. In vergangen, durch Westwetterlagen geprägten Winter 2019/-20 war es jedoch extrem. Warum? Schneehöhenverteilung im Allgäu. Der Frühling kommt nicht zur selben Zeit weiterlesen

Das inneralpine Schneewunder

Eingelagert in eine kräftige, großräumige Westströmung staute sich am 4.1.2018 feuchtmilde Luft von Norden an den Alpen. Die Schneefallgrenze stieg im Allgäu rasch auf ca. 2.300 m. Im Alpenvorland und an windexponierten Alpenrandbergen konnte man den Schnee regelrecht dahinschwinden sehen. In den oberallgäuer Tälern hielten sich die Schmelzverluste in Grenzen. Im Inntal schneite es am gleichen Tag noch relativ lange  auf unter 1.000 m hinab und selbst im nur 250 m hoch gelegenen Bozen fiel Schnee bis ganz herunter ins Tal.

Verkehrte Welt: Regen bei nördlicher Anströmung  im naßkalten Allgäu auf den Nebelhorngipfel, während im sonnigen Südtirol die  Weinstöcke unter der Neuschneelast ächzen?

Wie kommt so etwas zu Stande? Das inneralpine Schneewunder weiterlesen