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Vom Winde verweht. Wo ist der angekündigte Schnee geblieben?

 

 

Großspurig wurde der Wintereinbruch für das Wochenende 9.+10.12.2018 für den gesamten Nordalpenbereich von Savoyen bis zum Schneeberg angekündigt. Entsprechende Webseiten veröffentlichten bunt eingefärbte Karten, die die zu erwartende Schneemengen anzeigen. So ein guter Meter war überall drin. Was die Prognosen nicht auf dem Schirm hatten, war die Auswirkung des Windes, obwohl dieser ebenfalls angekündigt war. So kam es, dass von den vollmundigen Prognosen vielerorts kaum etwas übrig geblieben ist.  Ein Stück in den Bergen drin,  schaut es vereinzelt schon ganz gut aus.

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Das inneralpine Schneewunder

Eingelagert in eine kräftige, großräumige Westströmung staute sich am 4.1.2018 feuchtmilde Luft von Norden an den Alpen. Die Schneefallgrenze stieg im Allgäu rasch auf ca. 2.300 m. Im Alpenvorland und an windexponierten Alpenrandbergen konnte man den Schnee regelrecht dahinschwinden sehen. In den oberallgäuer Tälern hielten sich die Schmelzverluste in Grenzen. Im Inntal schneite es am gleichen Tag noch relativ lange  auf unter 1.000 m hinab und selbst im nur 250 m hoch gelegenen Bozen fiel Schnee bis ganz herunter ins Tal.

Verkehrte Welt: Regen bei nördlicher Anströmung  im naßkalten Allgäu auf den Nebelhorngipfel, während im sonnigen Südtirol die  Weinstöcke unter der Neuschneelast ächzen?

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