Archiv der Kategorie: Lechtal

Messstationen

Die Messstationen der Lawinenwarndienste geben dem interessierten Nutzer wertvolle Hinweise zur aktuellen Situation. Als Ergänzung zum aktuellen Lagebericht oder aber um sich auf Basis des letzten verfügbaren Berichtes selbst einen aktuellen Lagebericht zu erstellen. Die Darstellung der veröffentlichten Daten ist von Land zu Land unterschiedlich, was die Lesbarkeit für den Anwender erschwert. Taupunkt, Wind, Strahlung, Oberflächentemperatur, Schneehöhe usw. Welche Daten können wir nutzen? Wäre eine einheitliche Darstellung sinnvoll? Messstationen weiterlesen

Advertisements

Neuer Gipfel in den Allgäuer Alpen sucht einen Namen

367 Gipfel  über 1000 m zählt die Liste der Gipfel der Allgäuer Alpen in der Wikipedia.(Okt. 2015) Laut UIAA handelt es sich um einen Gipfel, wenn die Schartenhöhe, also die Prominenz mehr als 30 Meter beträgt.

In den Alpen gilt nach einer von der UIAA getroffenen Festlegung eine Erhebung als Gipfel, wenn ihre Schartenhöhe mindestens 30 Meter beträgt.Um bei einem Gipfel auch von einem eigenständigen Berg zu sprechen, werden für die Alpen ein Mindestmaß von ca. 100[ bis 300 Metern Schartenhöhe genannt. Im Himalaya sind sogar 500 Meter als Wert zu finden

Manche markanten  Berge wie der Giebel oder der Breitenberg fehlen, da ihnen mangels Schartenüberhöhung die Gipfeleigenschaft fehlt. Ein nach seiner Schartenüberhöhung gemessener sehr eigenständiger Gipfel fehlt ebenfalls, obwohl er an Prominenz so manchen bekannten Gipfel der Allgäuer Alpen übertrifft. Wohl nur deshalb, weil er keinen Namen trägt. Die Rede ist von dem markanten Felskopf im Ostgrat des Hochvogels.

Neuer Gipfel in den Allgäuer Alpen sucht einen Namen weiterlesen

Über den den Nordostgrat auf dem Imster Muttekopf

Die Spezialität der Lechtaler Alpen sind lange, mehr oder weniger anspruchsvolle Gratüberschreitungen in wilder und landschaftlich reizvoller Umgebung. Besonders auffällig ist dabei die geologische Buntheit, die das Landschaftsbild maßgebend prägt. Aber auch die Felsqualität wird stark von der Gesteinsart und dessen Schichtung beeinflusst. Meist sind die Grate einsam, da sie nicht dem Zeitgeist entsprechen. Dem Kletterer zu leicht, dem Wanderer zu schwierig und zudem noch einen mehr oder weniger langen Zustieg erfordernd.  Nicht so der Nordostgrat des Muttekopfes. Er ist dank der Hahntenjochstraße rasch erreichbar und wird, wie deutliche Trittspuren und vereinzelte Markierungen belegen hin und wieder begangen. Früher standen diese ganzen Grate noch im Alpenvereinsführer von Heinz Groth. Heute gibt  dazu keine aktuelle Führerliteratur. Gut es muss auch nicht jede stille Route beschrieben werden. Bei einem leicht erreichbaren, teilweise markierten Grat  sehe ich das jedoch unproblematisch. Über den den Nordostgrat auf dem Imster Muttekopf weiterlesen

Zeigt der Kratzer seine Rippen

Zeigt der Kratzer seine Rippen,
lass dich mit den Ski nicht blicken

Der weithin sichtbare und im südlichen Allgäu landschaftsprägende Kratzer  ermöglicht eine gute Entscheidungshilfe, ob man im Bereich des Allgäuer Hauptkamms eher mit Ski oder besser zu Fuß unterwegs ist. Zeigt der Kratzer seine Rippen weiterlesen

Heilbronner Weg – Traumlinie über das Dach des Allgäus

Der Heilbronner Weg zählt zu den eindrucksvollsten Skitouren in den Allgäuer Alpen. In einem oder besser zwei Tagen überschreitet man entlang dieser Route den Allgäuer Hauptkamm. Im Sommer von den bergwandernden Massen gerade zu überrannt, herrscht im Winter meist Bergeinsamkeit pur zwischen Rappensee- und Kemptner Hütte. Aus gutem Grund. Die steilen, oft felsigen Gipfelaufstiege, die steilen Flanken und die tief eingeschnitten Schluchten machen dieses Tourengebiet zu einem der anspruchsvollsten der ganzen Alpen. Heilbronner Weg – Traumlinie über das Dach des Allgäus weiterlesen

Föhn und Westwind. Wohin bei Problemwetterlagen?

Jeder Skibergsteiger hat es schon mal erlebt. Im Föhnsturm knapp unterm Gipfel umgedreht, bei der Abfahrt mit Presspulver und Pappschnee gekämpft, an dünn überschneiten Steinen die Skier ruiniert, während ein Tal weiter von Windstille, Pulverschnee und stabiler Unterlage berichtet wird. Zufall? Pech? Eher nicht. Eher eine Frage der Tourenplanung. Meine Beobachtungen zeigen, dass selbst alten Hasen das Gespür für die lokalen Besonderheiten im Wettergeschehen fehlt. An was liegt es? Föhn und Westwind. Wohin bei Problemwetterlagen? weiterlesen

Schneehöhen: Das Lechtal holt auf

Jeder Winter verläuft anders, doch bei längerfristigem Betrachten finden sich meist gewisse Häufungen und Regelmäßigkeiten.

Lassen wir mal die Entwicklung der Monate Oktober und November außen vor und beginnen unsere Betrachtung mit dem ersten dauerhaften Wintereinbruch.

Die Topographie der betrachteten Region (Allgäu, Außerfern, Bregenzer Wald) spielt bei der regelmäßig wiederkehrenden Schneeverteilung eine entscheidende Rolle. Die Ostalpen ragen östlich des Rheintals ein ganzes Stück weiter nach Norden hervor als die jenseits des Rheintals gelegenen Westalpen. Somit bremsen sie bei West oder Nordwestströmung regelmäßig auch die am Alpenrand entlang geschobenen Schnee- und Regenwolken aus. Diese beglücken dann im besonderen Maße den Bregenzer Wald und das westliche Oberallgäu. Schneehöhen: Das Lechtal holt auf weiterlesen

Skitouren zu Winterbeginn

Gekommen um zu bleiben. Der Winter ist da.

Die Gemeinschaft der Wintersportler ist kaum noch zu bremsen. Das betrifft sowohl den Andrang in den Skigebieten als auch an den klassischen Skitourenbergen. Einzig das kalte und unwirtliche Wetter hat derzeit so machen vor zu kühnen Aktionen oberhalb der Waldgrenze abgehalten. Skitouren zu Winterbeginn weiterlesen

Südwinter sind Autofahrerwinter Resümee zum Winter 2013/14

Südwinter sind Autofahrerwinter“, zumindest wenn man als Skibergsteiger am Nordrand  der Alpen  wohnt. Doch zunächst mal von Anfang an. Bereits am 12. November konnte man bei oben guten unten ganz brauchbaren Verhältnissen von Mittelberg aus das Walmendiger Horn mit Ski besteigen und vor allem auch von oben abfahren. 30- 40 cm frischer Pulverschnee, das reicht wenn der Untergrund als Piste dient und entsprechend geglättet ist. Südwinter sind Autofahrerwinter Resümee zum Winter 2013/14 weiterlesen