Das Einhorn

Das Einhorn (lat. unicornis, griech. monókeros) ist ein Fabelwesen von Pferde– oder Ziegengestalt mit einem geraden Horn auf der Stirnmitte. Es wurde im Mittelalter besonders durch den Physiologus bekannt, gilt als das edelste aller Fabeltiere und steht als Symbol für das Gute.

Ein solches Fabelwesen ist mir in den Lechtaler Alpen erschienen. Ob wirklich etwas Gutes hinter seiner Geschichte steckt? Das Einhorn weiterlesen

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Über den Dachfirst der bunten Berge – Teil 2

Mit diesem Beitrag habe ich eine eindrucksvolle Tour über den Dachfirst der „bunten Berge“ vorgestellt. Im Juli 2017 habe ich mir zwei Tage Zeit genommen, für eine noch größere Runde mit möglichst vielen Gipfeln im Herzen der Lechtaler Alpen. Die Tour führte von Madau über die Oberlahmsspitze zur Memminger Hütte und weiter über die Parseier, die Feuerköpfe und die Eisenspitze zum Roland-Ritter Biwak. Anderntags über den Grießmuttekopf, den Augsburger Weg zur Rotspitze und von dieser über den Freispitzkamm nach Madau. Eine lange Tour, die in Erinnerung bleiben wird. Man kann die Tour auch als „Augsburger Weg Plus“ bezeichnen. Über den Dachfirst der bunten Berge – Teil 2 weiterlesen

Der Schmugglerpfad

Die Allgäuer und Tiroler Touristiker haben zur Bespaßung für vorwiegend jüngere Touristen und hier vor allem für Familien mit  Kindern den Schmugglerpfad von Schattwald nach Oberjoch zur spielerischen Attraktion ausgebaut. Man leiht sich Kleidung und Ausrüstung aus und schlüpft in die Rolle des Zöllners oder des Schmugglers.  Für Kinder und jung gebliebene Erwachsene ein Riesenpass mit einem realem, wenn auch in dieser Form nicht mehr zeitgemäßem Hintergrund. Spielerisch erlebt man, wie die einheimische Bevölkerung versuchte,  vor der Einführung des europäischen Binnenmarktes, die Staatsmacht auszutricksen um dabei Steuern und Abgaben zu sparen. Die Grenzpolizei auszutricksen wurde im Allgäu und Tirol schon immer sportlich gesehen. Ist das nun einfach ein Riesenspass oder das spielerische Heranführen an eine Straftat? Ein paar spitzfindige und nicht 100%ig ernst gemeinte Gedanken dazu. Der Schmugglerpfad weiterlesen

Über die/den Nordwestgrat*In auf die Große Daumen – Neusprech für Alpinist*Innen.

Mit politkorrekter Sprache, Gender und ähnlichen gesellschaftlichen Trends des Zeitgeistes hat man als Bergsteiger eher selten zu tun. Dieser Themenkomplex hat eher das Potential zur Belustigung an einem   feucht-fröhlichen Hüttenabend, als alpine Relevanz. Da gibt es eine Uni, bei der Lehrkräfte mit „Herr Professorin“ anzusprechen sind (ernst gemeint!!), eine Partei stellt einen Antrag, mit Formulierungen , wie „der/die ComputerIn“ die Gendergerechtigkeit herzustellen. Der Alpenverein hatte in seiner Geschichte nicht selten die Vorreiterrolle, die politkorrekten Dämlichkeiten des jeweiligen Zeitgeistes in den Alpinismus einzuführen. So werden  inzwischen in der Knotenpunkt genannten Kolumne des DAV Panorama fleißig mit * Sternchen und großem I Worte auseinander gerissen um die Gendergerechtigkeit herzustellen.  Na dann wollten wir mal nicht so sein und liefern daher eine 100% gendergerechte und politkorrekte Tourenbeschreibung. Über die/den Nordwestgrat*In auf die Große Daumen – Neusprech für Alpinist*Innen. weiterlesen

Sommerschnee

Als Sommerschnee bezeichnet man tragfähigen, kompakten Schnee mit einer auffälligen, wabenförmigen Oberfläche. Wie der Name schon sagt, ist diese Schneeart eine Erscheinung des Sommers und des Frühjahrs. Nachstehend ein paar Bilder und ein paar Gedanken zu seinen Eigenschaften und seiner Entstehung. Sommerschnee weiterlesen

Vipec Evo 12 – Erfahrungen nach einem Winter.

Vor drei Jahren habe ich einen Testbericht über die Fritschi Vipec veröffentlich. Meiner anfänglichen Euphorie folgte bald eine gewisse Ernüchterung. Inzwischen hat sich Fritschi mächtig ins Zeug gelegt und die Kinderkrankheiten der ersten Vipec-Serien beseitigt. Bewusst habe ich mit diesem Artikel das Ende eines tourenreichen Winters abgewartet um nicht über einen ersten Eindruck zu berichten, sondern um einen Eindruck nach intensivem Gebrauch. Kurz und knapp: Ich bin rundum zu frieden! Vipec Evo 12 – Erfahrungen nach einem Winter. weiterlesen

Bergsteigerdorf Hinterstein – War wohl nix! Gibt es Alternativen?

Groß war die Euphorie als sich Bad Hindelang mit seinem Ortsteil Hinterstein im Jahr 2015 um den Titel „erstes deutsches Bergsteigerdorf“ beworben hatte. Man versprach sich eine Belebung des Tourismus, mehr Übernachtungen bei geringen Investition. Denn Bergsteigerdörfer leben vor allem von einer naturnahen, alpinen Landschaft. Doch daraus wurde nichts. Wegen dem geplanten Baus eines Wasserkraftwerkes, hat der Alpenverein den Titel Bergsteigerdorf nicht vergeben. Schade eigentlich, denn das Wasserkraftwerk hätte einen vergleichsweise geringen Eingriff in die Natur dargestellt, wenn es auch nicht mit der großstadt-grün-ideologisierten Denkweise des DAV Dachverbandes kompatibel gewesen wäre. Trotzdem bin ich heute froh darüber, dass der Titel nicht vergeben wurde, wenn auch aus anderen Gründen. Bergsteigerdorf Hinterstein – War wohl nix! Gibt es Alternativen? weiterlesen

Winter 2017/-18 Rückblick auf einen Winter der Extreme

 

Einen Winterrückblick für das Allgäu zu schreiben, bevor der Kratzer mit dem zeigen seiner Rippen das Ende des Tourenwinters signalisiert macht wenig Sinn. Doch nun ist es es weit. Der zurückliegende Winter war ein extremer Winter. Der kälteste November seit über zehn Jahren. Reichlich viel Neuschnee und Kälte im Dezember, ein milder Januar,, eisige Kälte im Februar, ein eher durchschnittlicher März und schließlich zum Ende hin ein gerade zu hochsommerlicher April, der die bis dahin so mächtige Schneedecke rascher dahinschmelzen ließ, als man das für möglich gehalten hätte. Das Besondere am vergangen Winter: Nicht nur in einer Region, sondern nahezu in den gesamten Alpen und am Balkan zeigte sich Frau Holle außerordentlich großzügig. Winter 2017/-18 Rückblick auf einen Winter der Extreme weiterlesen

Riedberger Horn- Ende gut- Alles gut? Leider Nein!

Ganz im Gegensatz zu seinen bisherigen Stellungnahmen hat der bayerische Ministerpräsident Markus Süden der umstrittenen Skiverbindung zwischen Balderschwang und Grasgehren eine Absage erteilt.

Auf den ersten Blick hätte es nicht besser laufen können. Die auf die geplante Erschließung unvermeidlich folgende Diskussion um Ausgleichsflächen, Sperrgebiete und Besucherlenkung ist die Grundlage entzogen und das Projekt ist nicht an einer Klage eines Bergsteigerverbandes gescheitert. Wir sind also im Auge der Einheimischen vor Ort nicht die Bösen, die überall hin wollen und gegen alles sind.

Bei genauerer Betrachtung bleibt mehr als ein bitterer Nachgeschmack und einige Fragezeichen. Riedberger Horn- Ende gut- Alles gut? Leider Nein! weiterlesen