Archiv der Kategorie: Skitour

Sommerschnee

Als Sommerschnee bezeichnet man tragfähigen, kompakten Schnee mit einer auffälligen, wabenförmigen Oberfläche. Wie der Name schon sagt, ist diese Schneeart eine Erscheinung des Sommers und des Frühjahrs. Nachstehend ein paar Bilder und ein paar Gedanken zu seinen Eigenschaften und seiner Entstehung. Sommerschnee weiterlesen

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Vipec Evo 12 – Erfahrungen nach einem Winter.

Vor drei Jahren habe ich einen Testbericht über die Fritschi Vipec veröffentlich. Meiner anfänglichen Euphorie folgte bald eine gewisse Ernüchterung. Inzwischen hat sich Fritschi mächtig ins Zeug gelegt und die Kinderkrankheiten der ersten Vipec-Serien beseitigt. Bewusst habe ich mit diesem Artikel das Ende eines tourenreichen Winters abgewartet um nicht über einen ersten Eindruck zu berichten, sondern um einen Eindruck nach intensivem Gebrauch. Kurz und knapp: Ich bin rundum zu frieden! Vipec Evo 12 – Erfahrungen nach einem Winter. weiterlesen

Winter 2017/-18 Rückblick auf einen Winter der Extreme

 

Einen Winterrückblick für das Allgäu zu schreiben, bevor der Kratzer mit dem zeigen seiner Rippen das Ende des Tourenwinters signalisiert macht wenig Sinn. Doch nun ist es es weit. Der zurückliegende Winter war ein extremer Winter. Der kälteste November seit über zehn Jahren. Reichlich viel Neuschnee und Kälte im Dezember, ein milder Januar,, eisige Kälte im Februar, ein eher durchschnittlicher März und schließlich zum Ende hin ein gerade zu hochsommerlicher April, der die bis dahin so mächtige Schneedecke rascher dahinschmelzen ließ, als man das für möglich gehalten hätte. Das Besondere am vergangen Winter: Nicht nur in einer Region, sondern nahezu in den gesamten Alpen und am Balkan zeigte sich Frau Holle außerordentlich großzügig. Winter 2017/-18 Rückblick auf einen Winter der Extreme weiterlesen

Vorsicht mit IGC Karten

Der innere, italienische Alpenbogen vom Matterhorn, über Montblanc, Gran Paradiso bis hinab zu den Seealpen zählt zu den attraktivsten und vielseitigsten  Skitourengebieten der Alpen, wenn nicht sogar weltweit. Das verfügbare Kartenmaterial, sprich die IGC Karten erreichen mit ihrer Geländezeichnung, Lagegenauigkeit und ihrer Aktualität  kaum das Niveau eines Kartenwerkes aus einem asiatischen Drittweltland oder einer südamerikanischen Bananenrepublik. Lehrbuchmäßige Tourenplanung ist mit diesen Karten kaum möglich. Nachfolgend ein paar Beispiele und ein paar Gedanken, wie man damit umgehen kann. Vorsicht mit IGC Karten weiterlesen

Firn, Föhn und Saharastaub – Skifrühling 2018

Seit nunmehr 14 Tagen bestimmt mehr oder weniger eine Südströmung das Wettergeschen in den Alpen. Das bedeutet mildes, oftmals sonniges Wetter nördlich des Alpenhauptkamms, mehr oder weniger dichte Staubewölkung im Süden davon und letzte Powderschwünge am Hauptkamm. Nicht immer muss eine Südströmung zu diesem stereotypischen Muster- Föhn im Norden und Regen am Süden –  führen.  Fehlt die Feuchtigkeit, so kann auch bei Südströmung am Gardasee die Sonne scheinen. Großräumige Südströmungen bringen nicht selten eine Ladung Saharastaub über die Alpen. Das bedeutet oft ein trüber Himmel, wenig Fernsicht, aber auch spektakuläre Farben zum Sonnenauf- und untergang. Normalerweise würde bei solch einer Wetterlage der Schnee förmlich unter den Skiern wegschmelzen. Nicht so 2018, wo Frau Holle nahezu in den gesamten Alpen eine großzügige Basis hinterlassen hat. Nachfolgend ein paar Eindrücke aus dem Skifrühling 2018 aus dem Allgäu, dem Außerfern und dem Kleinwalsertal mit einem Blick über den heimischen Tellerrand hinaus. Firn, Föhn und Saharastaub – Skifrühling 2018 weiterlesen

Achtung Blankeis! Statusreport Skitouren Nr. 3

Bei meinem letzten Statusreport sprach ich die Vermutung aus, dass das Lechtal seinen Rückstand in Punkto Schneehöhe im Vergleich zum Allgäu bei der angekündigten Wetterlage aufholen würde. Das ist nun eingetroffen. Besonders im Vergleich zu den Allgäuer Vorbergen.  Im Schutz der Allgäuer Alpen konnte das für die Schneedecke so vernichtende Zusammenspiel zwischen Regen und stürmischen, warmen Wind nur abgeschwächt wirken.

Das Hauptproblem ist derzeit die Vereisung. Wie es sich gezeigt hat, sind besonders höhere Berge (> ca. 1.800 m.) nah am Alpenrand betroffen. Achtung Blankeis! Statusreport Skitouren Nr. 3 weiterlesen

Statusreport Skitourenverhältnisse

S‘ Chrischtkindle isch kumma und hatte jede Menge Schnee im Gepäck und zudem noch reichlich Sonne. Ach ja, das Weihnachtstauwetter war auch noch da, zudem recht pünktlich. Allerdings nur als kleiner „Reminder“ so auf die Art: Ich bin auch noch da. Um die Schneedecke nennenswert zu schmelzen war das Tauwetter zu schwach und die Schneeecke zu mächtig. Immerhin hat das Tauwetter gereicht um den Pulver ziemlich flächig in Bruchharsch zu verwandeln. Wer gut geplant hat, konnte aber auch über die Feiertage immer wieder Pulver oder Firn genießen. Meine Betrachtungen sollen hier nicht  nur die ganz aktuellen Schneeverhältnisse beschreiben. Diese ändern sich zur Zeit eh schneller, als ein Blogbeitrag verfasst ist, sondern befassen sich auch mit längerlebigen Fakten rund ums Skibergsteigen im Allgäu, Lechtal und Kleinwalsertal. Statusreport Skitourenverhältnisse weiterlesen

Frühwinterfreuden

Heuer ist alles anders. Der kälteste November seit zehn Jahren liegt hinter uns. Zudem noch ein November mit überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen. Waren in den letzten Jahren milde Südwestströmungen, gefolgt von blockierenden Hochdrucklagen wetterbestimmend, so folgte heuer im Spätherbst/Frühwinter eine feuchtkalte Nordwestströmung auf die nächste. Schoss der Kaltlufteinbruch westlich an den Alpen vorbei ins Mittelmeer, so wurde dort die Tiefdrucktätigkeit angekurbelt, so dass auch Teile der Südalpen inzwischen tief verschneit sind. Kurze milde Wetterphasen sorgten für eine rasche Setzung des frischen Schnees, so dass nun im Allgäu und den angrenzenden Gebieten nicht nur Pulverschnee sondern ab mittlere Höhenlage auch eine gut gesetzte Unterlage vorhanden ist. Frühwinterfreuden weiterlesen

Statusreport Skitourenverhältnisse

Kaum sind die Berge im Spätherbst weiß überzuckert, scharrt die Gemeinschaft der Skitourengänger  mit den Hufen. Ähnlich dem letzten Jahr gibt es heuer Mitte November schon eine für Touren ausreichende Schneedecke in den Allgäuer Alpen und den angrenzenden Gebieten. Allerdings begann letztes Jahr ab dem 20.11.2016 eine extrem milde Phase, so dass bis Anfang Dezember die Berge unterhalb von 2000 m weitgehend wieder schneefrei waren.  Wohin also am Wochenende? Statusreport Skitourenverhältnisse weiterlesen

Frühsommerskitouren

Das Gros der Skibergsteiger hat die Ausrüstung bereits eingelagert. Einige Unentwegte suchen noch die letzten brauchbaren Schneereste um noch einmal vor der Sommerpause auf Tour zu gehen. Die Auswahl der möglichen Ziele ist mittlerweile sehr ausgedünnt und so kann sich durchaus der Eindruck einstellen, dass Frühsommerskitouren ein Massengeschäft“ ist. Lange Tage und hohe Temperaturen führen oft dazu, dass es nicht mehr wirklich durchgefroren hat. Je nach Schneebeschaffenheit kann dies eher ein Vorteil oder ein Nachteil sein. Da Frau Holle den Schnee selten gleichmäßig über die gesamten Alpen verteilt, liegen die üblichen Ziele meist an Passstraßen in halbwegs schneereichen Regionen. Das jährliche Zeitfenster ist eng und umfasst meist ein bis zwei Wochen nach Öffnung der Passstraße. Alternativ können auch Seilbahnen den Zugang zum Schnee erleichtern, sofern sie nicht gerade wegen Revision geschlossen sind. Ein paar Ziele/Erlebnisse möchte ich an dieser Stelle vorstellen. Frühsommerskitouren weiterlesen