Archiv der Kategorie: Skitour

Statusreport Skitouren März 2019

 

Nach dem auf und ab der Temperaturen folgte am 11.3. ein Temperatursturz, der frischen Powder mitgebracht hat. Fast überall gab es an diesem Tag noch eine Unterlage, so dass man von exzellenten Verhältnissen am 12.3. sprechen konnte. Das auf und ab der Temperaturen geht jedoch weiter, so dass es immer etwas Glück und ein gutes Gespür braucht um wirklich Top-Verhältnisse zu erwischen. Statusreport Skitouren März 2019 weiterlesen

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Mediale Hetzjagd gegen Skitourengeher

Auf den ersten Blick könnte man könnte man es als innertiroler Angelegenheit sehen, den Grabenkrieg zwischen einem Touristiker aus dem Zillertal und dem ÖAV. Dank der Reichweite von sozialen Netzwerken gelangte die unsachliche Hetze gegen Skitourengänger in  den gesamten deutschen Sprachraum. Was war geschehen?

Nach der „Schneekatastrophe“ zu Jahresbeginn folgte eine Darstellung, die den Skifahrer, der sich abseits der Piste bewegt, als potentiellen Selbstmörder darstellte. (Freie Berge berichtete). Kaum war dieser Hype verstummt, folgten zahlreiche Meldungen, die Tourengeher und Variantenfahrer als egoistische Freizeitsportler darstellten, die das Wild in den Tod treiben. Die Ausfälligkeiten gegen den Alpenverein und Skitourengänger, die sich Franz Hörl, Touristiker, Windschaftsbundobmann, Jäger und ÖVP-Politker geleistet hat gehen  jedoch über das übliche Maß  weit hinaus. Mediale Hetzjagd gegen Skitourengeher weiterlesen

Sterne des Südens – Skitouren in den Seealpen

Tief im Süden, wenn  man die Alpen, von Norden kommend schon hinter sich gelassen hat, tauchen bei der Fahrt durch die  schwül-dunstigen Poebene nochmals Berge am Horizont auf. Viele Berge, hohe Berge. Nicht irgend ein unbedeutendes Anhängsel der Alpen sondern zusammen mit den Cottischen Alpen rund ein Drittel der selben. Hier ist dann schon einiges anders als in Bayern, Tirol, der Schweiz und dem angrenzenden Norditalien. Die Berge sind ruhiger, das Wetter meist völlig anders als im typischen Nord-Süd Schema erwartet, kaum Verbotsschilder, Parkautomaten und sonstige spassverderbende Regularien. Dafür verfallene Dörfer, schlechte Landkarten und eine schier unerschöpfliche Vielfalt an Tourenmöglichkeiten jeglicher Schwierigkeit. Für mich zählt der südliche Alpenbogen vom Mt. Blanc bis zur Ligurischen Küste zu den besten Skitourenrevieren der Alpen, wenn nicht gar weltweit. Sterne des Südens – Skitouren in den Seealpen weiterlesen

Auf anspruchsvollen Wegen mit Ski durch die Allgäuer Alpen

Seit einigen Jahren habe ich die von mir geführten Alpenvereinstouren aufgeteilt. In eine normale Alpenvereinstour mit rund 1.000  bis 1.500 Höhenmeter und eine anspruchsvolle Durchquerung in den Allgäuer- oder Lechtaler Alpen, bei der schon mal gut über 2.000 Höhenmeter pro Tag zusammen kommen. Bei letzter Tourart sehe ich mich auch weniger als Führer und Leiter, sonder eher als Coach, als Organisator, der eben sagt, „ dort kommt man durch“, „ da können wir runter“ und der weiß, wo gerade die Verhältnisse passen.

Wer die Allgäuer Hochalpen oder die Lechtaler Alpen kennt, weiß dass Skidurchquerungen dort keine Aneinanderreihen von Karen und Scharten ist, nicht einfach nur Höhenmeter sammeln sondern anspruchsvolle Unternehmungen, bei der man genau auf die herrschenden Verhältnisse achten muss. Ende Januar 2017 schien alles zu passen. Ein sonniges Wochenende, Ausreichend Schnee und Gefahrenstufe 1. Ich habe eine Durchquerung von Oberstdorf nach Hinterhornbach und anderntags über den Hochvogel nach Hinterstein ausgetüftelt.

 

Neben den passenden Verhältnissen gibt es zwei weitere limitierende Faktoren. Zum einen kurzfristig ein Zimmer für eine kleine Gruppe in Hinterhornbach für eine Nacht zu bekommen. Zum anderen den Transport zum Ausgangspunkt Spielmannsau. Ersteres klappte nach einigen Telefonaten. Hinterhornbach war aber nicht ausgebucht, sondern außer der Hochvogelstuben waren alle Gasthöfe geschlossen. Der Transport in die Spielmannsau erfolgte ganz Problemlos mit dem Taxi ab Oberstdorf für gut 20,– €

Nach langer Kälteperiode war es angenehm mild, aber immer noch frostig genug, um den direkten Aufstieg durch den Traufbachtobel zu begehen. Kaum Lawinenbollen, kein Blankeis. Nicht mal Harscheisen war dafür nötig.  Wenn das keine guten Verhältnisse sind. Diese guten Verhältnisse blieben uns über den gesamten Aufstieg zum Kreuzeck über den Bettlerrücken erhalten. Die sanften Formen des Kreuzecks täuschen von weiten über die beträchtliche Steilheit des Bettlerrückens. Nur selten wird ein Aufstieg komplett mit Ski an den Füßen gelingen. Meist steigt man dort zu Fuß mit Steigeisen auf.

Traufbachtobel
Auftakt: Der Traufbachtobel
Traufbach
Das Traufbachtal erhält im Winter nur selten Besuch. Die ehemalige Dauersiedlung wurde vom Lechtal besiedelt und kam erst um 1815 zu Oberstdorf und damit zu Bayern.
Bettlerrücken
Am Beginn des Bettlerrückens

Krottenspitzen

Bettlerrücken 2

Bettlerrücken 3
Mit zunehmender Höhe steilt der Bettlerrücken deutlich auf
Kreuzeck
Rückblick vom Rauheck auf´s Kreuzeck. Dessen sanfte Formen täuscht. Die Anstiege dorthin sind steil und meist heikel
Rauheck Abfahrt 1
Spannend: Abfahrt vom Raueck

Abfahrt Rauheck 2

Abfahrt Rauheck
Wer die Struktur des Schnees lesen kann findet noch Powder
Hochvogel
Abendstimmung bei der Abfahrt durchs Jochbachtal nach Hinterhornbach. Im Hintergrund der Hochvogel

 

 

Die folgende Abfahrt in die Scharte vor dem Rauheck ist kurz. So kurz, dass es sich kaum lohnt abzufellen. Was  ist nun schneller? Abfellen, Abfahren und wieder auffellen  oder gleich mit den Fellen die 100 Höhenmeter abzurutschen um dann zügig weiter zu marschieren. Zeitlich stellen sich beide Varianten als gleichwertig heraus.

Nach einer ausgiebigen Gipfelrast auf dem Rauheck galt es nun die Schlüsselstelle dieses Tages zu überwinden. Der Weiterweg vom windexponierten Nordgrat in die Ostflanke ist im Winter meist durch mehrere Meter hohe Wechten gesperrt. Manchmal erreichen diese an die zehn Meter Höhe. Selbst im schneearmen Januar 2017 war die Höhe beträchtlich. Einfach hinab zu springen ist eine risikobehaftete Aktion, da das Gelände unterhalb steil ist und unterhalb in Felswänden abbricht. Vom Gipfel aus ließ ich mich per Handzeichen an genau die Stelle einweisen , wo die Wechte am niedrigsten war und kaum überhing um diese von hinten, oben etwas abzugraben, bis nur noch ein kurzer Sprung nötig war. Es folgte eine steile Querung und flaches, genußreiches Skigelände. Und weil´s gar so schön war gings gleich nochmal hinauf, allerdings auf den östlich vorgelagerten Muttekopf. Nach erneuter Abfahrt wollte noch die Jochspitze überschritten werden bevor die Abfahrt in das seit zwei Monaten im kalten Schatten liegende Hinterhornbach begann. Dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer im Gasthof Hornbachstüberl.

Am nächsten Tag galt es von Hinterhornbach wieder zurück ins Allgäu zu gelangen. Die guten Verhältnisse wollte genutzt werden und so war das Ziel dabei, den Hochvogel zu überschreiten. Der Winteraufstieg von Süden ist zwar im Gegensatz zum Bäumenheimer Weg nicht wegen drohender Felssturzgefahr gesperrt, doch zeugten einige frische Felsbrocken im Weittal davon, dass auch hier ein gewisses Restrisiko besteht. Im Gegensatz zum klassischen Schneebrett, dass sich genau dann löst, wenn man als Skifahrer „den Hang stört“ bricht der Hochvogel zusammen wenn er mag, heute, morgen oder in 1.000 Jahren. Also ein deutlich geringeres Risiko und zudem ist man im Weittal schon deutlich weiter von der Gefahrenzone entfernt als am Bäumenheimer Weg. In der steilen Rinne, die von Süden in die Kaltwinkelscharte führt, ist man dann schon wieder weit abseits der Schusslinie. Dafür stellte diese Rinne die Schlüsselstelle des Tages dar. Im schneearmen Januar 2017 war die Schneebedeckung an einer Stelle unterbrochen. Eisüberzogener, plattiger Fels trat für einige Meter zum Vorschein. Also haben wir Steigeisen und Pickel doch nicht umsonst mitgeschleppt.

Höllhörner Winter morgens
Die Höllhörner im Jochbachtal im ersten Morgenlicht
Rinne Hochvogel
Aufstieg zur Kaltwinkelscharte

Hochvogel Schnur

Hochvogel Schnur 2
Die „Schnur“ am Hochvogel
Ortler vom Hochvogel
Fernblicke: So klein ist die Welt. Von Süddeutschland reicht der Blick bis Italien. Der Ortler vom Hochvogel
Kalter Winkel
Der kalte Winkel

Kalter Winkel Hochvogel

Hochvogel kalter winkel

 

Aufstieg Balkenscharte
Nach der Abfahrt durch den „kalten Winkel“ folgt der Gegenanstieg zur Balkenscharte
Hochvogel
Der Hochvogel aus der Ferne

Der Rest war Routine. Der Fußaufstieg zum Hochvogel. Die Abfahrt über den Kalten Winkel und der Gegenanstieg zur Balkenscharte und schließlich noch die lange Talabfahrt zum Giebelhaus.

Eine zweitätige Durchquerung der Allgäuer Alpen geht zu Ende, die so wohl nur an wenigen Tagen im Winter zu verantworten ist.

Karte: Alpenvereinskarte Allgäuer-Lechtaler Alpen West 2/1 und Ost 2/2

Führer: Skitourenführer Allgäu und Lechtal (für Abfahrten und Anstiege von Hinterhornbach)  Panico Alpinverlag.

Unterkunft: Talunterkunft in Hinterhornbach. Im Hornbachstüberl bekamen wir problemlos ein Zimmer für eine Nacht. Wir wurden freundlich aufgenommen. Das Essen war gut.  Eventuell bietet es sich an, eine weitere Nacht am Prinz-Luitpold-Haus zu verbringen und von dort die Durchquerung nach Tannheim fortzusetzten. Siehe hier:  Skidurchquerung-Oberstdorf-Tannheim

Ausrüstung: Normale Skitourenausrüstung, zusätzlich können Steigeisen und Pickel bei harten Verhältnissen hilfreich sein.

Geeignet für wen? Erfahrene Skibergsteiger, die ich auch im unverspurten Hochgebirge zurechtfinden und Hänge bis zu 40 Grad Neigung sicher befahren können. Die Route lässt zahlreiche Varianten zu.

Persönliche, farblich abgestufte Risikoeinschätzung bei Lawinenwarnstufe:

 

1             2             3             4         5

 

Meine Ausrüstung zu dieser Tour:

Bindung: Vipec Evo 12

Ski: K2 Way Back

Steigeisen, Pickel, VS-Geräte, Schaufel, Sonde, Biwaksack, Erste-Hilfe-Set

Rucksack: Deuter Guide 35

Schuhe: Scarpa Maestrale

Bergsturz Hochvogel -Risikoabwägung

Hinreichend bekannt ist es, dass am Hochvogel ein größerer Bergsturz nach Süden, also in Richtung Hinterhornbach droht. Der Normalweg von Süden, sprich der Bäumenheimer Weg ist gesperrt. Die hier vorgestellte Route führt durchs Weittal zur Kaltwinkelscharte. Der untere und  mittlere Teil des Weittal, somit auch der Anstieg zum Kreuzkopf von Süden, sehe ich als potentiell von diesem Bergsturz bedroht. Das Ausmaß wird stark davon abhängen, ob der Berg in kleinen Portionen oder als Ganzes zusammenfällt. Am ungünstigsten sehe ich die Kombination eines großen Bergsturzes mit nassem Schnee. In diesem Fall hätte ein Bergsteiger im unteren Bereich des Weittals keine Chance. Im Gegensatz zum klassischen Schneebrett, dass sich genau dann löst, wenn man als Skifahrer „den Hang stört“ bricht der Hochvogel zusammen wenn er mag, heute, morgen oder in 1.000 Jahren.

Wir haben es mit einer  geringen Wahrscheinlichkeit bei schwerwiegenden Konsequenzen zu tun.

 

Im Winter von Hinterhornbach zum Prinz-Luitpold-Haus

Der Aufstieg durchs Weittal mit Überschreitung des Kreuzkopfs gilt als die leichteste und schnellste Route.

Der Fuchsensattel als Skiübergang sehe ich als sehr problematisch an. Zwar liegt dieser außerhalb der zu erwartenden Schusslinie, jedoch führt die nordseitige Querung in den Kalten Winkel durch, schattiges, felsdurchsetztes, nach unten nicht abgestütztes, kurzeitig über 40 Grad steiles Gelände in der NW.Exposition. Lawinentechnisch also „alls was nix isch“.

Angesichts dieser Situation verrate ich den Übergang durch die Ostgratscharte nach der langen Abseilstelle,  den ich eigentlich für mich behalten wollte. Der Anstieg ist mühsam, verlangt einige Spitzkehren, aber lawinentechnisch meist wesentlich entspannter als die Nordseite des Fuchsensattel. Richtig leicht ist dieser Übergang aber auch nicht!

 

 

Das Altschneeproblem in den Alpen: Zusammenhang mit der Baumarten-Verteilung

Die ISSW 2018 im Oktober in Innsbruck naht. Es ist der weltweit größte Kongress von Wissenschaftlern und Praktikern im Bereich von Schnee & Lawinen. Sie findet im zweijährigen Rhythmus statt, wobei der Austragungsort immer zwischen Europa, Kanada und den USA wechselt.

Auch Lukas und ich habe ein paar Ideen aus der Praxis in diesem Zuge auf Papier gebracht. Folgend geht es mehr um einen interessanten Zusammenhang der in den Alpen aus der Praxis abgeleitet wurde. Dank detaillierter Lawinenlageberichte  findet er weniger in den Alpen  Anwendung,  sondern in anderen Gebieten der Erde. Das Altschneeproblem in den Alpen: Zusammenhang mit der Baumarten-Verteilung weiterlesen

Sommerschnee

Als Sommerschnee bezeichnet man tragfähigen, kompakten Schnee mit einer auffälligen, wabenförmigen Oberfläche. Wie der Name schon sagt, ist diese Schneeart eine Erscheinung des Sommers und des Frühjahrs. Nachstehend ein paar Bilder und ein paar Gedanken zu seinen Eigenschaften und seiner Entstehung. Sommerschnee weiterlesen

Vipec Evo 12 – Erfahrungen nach einem Winter.

Vor drei Jahren habe ich einen Testbericht über die Fritschi Vipec veröffentlich. Meiner anfänglichen Euphorie folgte bald eine gewisse Ernüchterung. Inzwischen hat sich Fritschi mächtig ins Zeug gelegt und die Kinderkrankheiten der ersten Vipec-Serien beseitigt. Bewusst habe ich mit diesem Artikel das Ende eines tourenreichen Winters abgewartet um nicht über einen ersten Eindruck zu berichten, sondern um einen Eindruck nach intensivem Gebrauch. Kurz und knapp: Ich bin rundum zu frieden! Vipec Evo 12 – Erfahrungen nach einem Winter. weiterlesen

Winter 2017/-18 Rückblick auf einen Winter der Extreme

 

Einen Winterrückblick für das Allgäu zu schreiben, bevor der Kratzer mit dem zeigen seiner Rippen das Ende des Tourenwinters signalisiert macht wenig Sinn. Doch nun ist es es weit. Der zurückliegende Winter war ein extremer Winter. Der kälteste November seit über zehn Jahren. Reichlich viel Neuschnee und Kälte im Dezember, ein milder Januar,, eisige Kälte im Februar, ein eher durchschnittlicher März und schließlich zum Ende hin ein gerade zu hochsommerlicher April, der die bis dahin so mächtige Schneedecke rascher dahinschmelzen ließ, als man das für möglich gehalten hätte. Das Besondere am vergangen Winter: Nicht nur in einer Region, sondern nahezu in den gesamten Alpen und am Balkan zeigte sich Frau Holle außerordentlich großzügig. Winter 2017/-18 Rückblick auf einen Winter der Extreme weiterlesen

Vorsicht mit IGC Karten

Der innere, italienische Alpenbogen vom Matterhorn, über Montblanc, Gran Paradiso bis hinab zu den Seealpen zählt zu den attraktivsten und vielseitigsten  Skitourengebieten der Alpen, wenn nicht sogar weltweit. Das verfügbare Kartenmaterial, sprich die IGC Karten erreichen mit ihrer Geländezeichnung, Lagegenauigkeit und ihrer Aktualität  kaum das Niveau eines Kartenwerkes aus einem asiatischen Drittweltland oder einer südamerikanischen Bananenrepublik. Lehrbuchmäßige Tourenplanung ist mit diesen Karten kaum möglich. Nachfolgend ein paar Beispiele und ein paar Gedanken, wie man damit umgehen kann. Vorsicht mit IGC Karten weiterlesen

Firn, Föhn und Saharastaub – Skifrühling 2018

Seit nunmehr 14 Tagen bestimmt mehr oder weniger eine Südströmung das Wettergeschen in den Alpen. Das bedeutet mildes, oftmals sonniges Wetter nördlich des Alpenhauptkamms, mehr oder weniger dichte Staubewölkung im Süden davon und letzte Powderschwünge am Hauptkamm. Nicht immer muss eine Südströmung zu diesem stereotypischen Muster- Föhn im Norden und Regen am Süden –  führen.  Fehlt die Feuchtigkeit, so kann auch bei Südströmung am Gardasee die Sonne scheinen. Großräumige Südströmungen bringen nicht selten eine Ladung Saharastaub über die Alpen. Das bedeutet oft ein trüber Himmel, wenig Fernsicht, aber auch spektakuläre Farben zum Sonnenauf- und untergang. Normalerweise würde bei solch einer Wetterlage der Schnee förmlich unter den Skiern wegschmelzen. Nicht so 2018, wo Frau Holle nahezu in den gesamten Alpen eine großzügige Basis hinterlassen hat. Nachfolgend ein paar Eindrücke aus dem Skifrühling 2018 aus dem Allgäu, dem Außerfern und dem Kleinwalsertal mit einem Blick über den heimischen Tellerrand hinaus. Firn, Föhn und Saharastaub – Skifrühling 2018 weiterlesen