Biken im Wildental. Teil 2

In der letzten Zeit haben mich Nachrichten erreicht, dass die Bikesperre im Wildental aufgehoben wäre, bzw. gar keine Schilder mehr vorhanden seinen. Aus diesem Grund wollte ich diesen Artikel löschen. Vorher habe ich allerdings noch einen Ausflug mit dem Bike ins Wildental unternommen, um mir ein Bild zu machen. Ich werde nun die Sache noch eine Weile beoabchten und den Artikel vermutlich bald löschen.

Am Mittwoch, 17.7.2019 habe ich das Mittagspitzle als Feierabendtour bestiegen und bin dazu mit dem Bike von Riezlern aus über Zwerenwald, Nebenwasser ins Wildental geradelt. Zurück auf dem Fahrweg am Bergheim Moser vorbei zum Höfle und entlang der Breitach zurück nach Riezlern.

Mittagspitzle Gipfelblick
Die Bergwelt des Wildentals, gesehen von einem einsamen Gipfel. Eine Tourenbeschreibung gibt es von mir dazu nicht.

Amtliche Verbotsschilder sind keine zu sehen. Zwischen Höfle und der Wiesalpe stand ein neues Schild mit der Aussage, dass „keine Fahrräder ins Wildental fahren“. Das kann man interpretieren, wie man will, ich gehe aber davon aus, dass sich daraus kein Verbot mit Strafandrohung ableiten lässt. Ich bin an der Wieslape vorbei geradelt. Im Prinzip kommt man dort nicht vorbei, ohne dass man gesehen wird. Es kam niemand heraus und hat Stress gemacht. Abgestellt habe ich das Bike an der Materialbahn der Fiderepasshütte um dann das Mittagspitzle zu besteigen.Beim Rückweg entdeckte ich am Parkplatz beim Bergheim Moser ebenfalls ein nicht amtliches Schild, dass man leicht übersieht wenn man nicht danach sucht.

11IMG_1910
Dieses Schild steht zwischen Höfle und der Wiesalpe. Es ist schwer zu übersehen. Ein amtliches Schild, dass ein strafbewährtes Verbot verursacht, ist es allerdings nicht.
Biken Wildental 2
Am Parkplatz Moser. Im Schilderwald der dort herumsteht leicht zu übersehen, wenn man nicht danach sucht.

Ich bin wie gesagt, abends um 17.30 Uhr ins Wildental geradelt, zwischen Zwerenwald und Wiesalpe kamen mir noch zahlreiche Wanderer entgegen. Es gab kein einziges unfreundliches Wort. Eher Bemerkungen. „Was noch kein E-Bike“, „Respekt, Respekt“, „Wow, da muss man treten“. Einer fragte, wo ich hin wollte. Er konnte aber mit dem genannten Ziel nichts anfangen. Ein Auto überholte mich kurz vor der Fluchtalpe. Sonst begegnete ich nur dem eher unbedarftem Touri. Ein Mit- und Nebeneinader funktioniert also. Die Wege sind breit genug.

Ich werde das Ganze noch eine Weile beobachten, wenn es dort keinen Stress gibt, werde ich den Ursprungsartikel zu diesem Thema in Kürze offline schalten.

Handlungsempfehlung:

Einfach radeln, alle Gatter wieder schließen, rücksichtsvoll gegenüber fahrtberechtigten Autos und Wanderern verhalten. Über positive, wie negative Rückmeldungen von Bikern und Wanderern bin ich dankbar. Das Ausgrenzen einer Nutzergruppe funktioniert nicht!

 

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Ein Gedanke zu „Biken im Wildental. Teil 2“

  1. Ich kann dem nur zustimmen. Das Schild hat den Charakter einer Empfehlung. Es muss möglich sein, dass Alp- und Forstwege von Wanderern und Bikern gemeinsam genutzt werden, ohne dass Stress entsteht oder nach Verboten gerufen wird. Wanderer haben Vorrecht. Also gilt für den Biker: Tempo drosseln, wenn man Wanderer überholt, vor allem bei der Abfahrt. Ein „Dankeschön“ ist nicht nur ein Gebot der Höflichkeit, wenn Wanderer zur Seite treten, sondern kommt immer gut an. Hatte bisher noch keinen Ärger mit Wanderern, obwohl ich – altersgemäß – mit dem E-Bike viel unterwegs bin.

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